Hin und NEU – wir sind dabei.

Hier hast du einen Wecker. Der ist etwas sicherer als dein Handy. Ich habe ihn für dich auch schon mal auf 04:00 Uhr gestellt.

Warum ich dann etwas merkwürdig gelächelt habe, fragte er lieber nicht.

“Ich will es gar nicht wissen”, meinte er.

04:07 Uhr – pünktlich auf die Minute treffe ich den Pfadsucher irgendwo in Aachen. Wir nicken uns zu. Die Rucksäcke sind gepackt, der NEU kann beginnen. Warum die Startzeit dieses Laufs so merkwürdig gelegt ist? Auch das eine Frage, die besser nicht gestellt wird. Warum die anderen – auch der Vilvo – sich diesen Teil des NEU sparen wollen? Noch so eine Frage. Wir verdrängen sie und freuen uns stattdessen darauf,  nun gemeinsam unterwegs zu sein und bald viele unserer Freunde wiederzusehen, ein paar schöne Stunden mit ihnen zu verbringen.

Wir sind dann mal los, pünktlich um 09:06 wollen wir verschwitzt stinkend, gröhlend und durstig am Anna-Kirmesplatz sein. Dreht ihr euch nochmal um; auch wir versuchen, auf den nächsten paar Kilometern Kraft für die zweite Hälfte des NEU zu tanken, den wir bei diesem herrlichen Wetter in vollen Zügen genießen wollen. Ihr hört von uns!

News: neue Veranstaltung

Wir wünschen euch einen guten Rutsch in das Jahr 2018 gehabt zu haben und noch viel mehr, dass ihr all eure Vorsätze im neuen Jahr fleissig umsetzen werdet!

Uns war rund um den Jahreswechsel langweilig und wir haben eine neue Ausschreibung für euch gebastelt! Alle Infos findet ihr unter Veranstaltungen_Flüsse_Ausschreibung-Rur-Lauf-2018!

Wenn ihr euch nach der Lektüre vor lauter Begeisterung nicht mehr auf den Beinen halten könnt und ihr unbedingt mit wollt: lasst es uns wissen!

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Laufideen für 2018 gibt es schon ein paar – endgültig festgezogen sind nur wenige davon. Einer der längeren Läufe ist allerdings schon seit Monaten gebucht und überwiesen. Ob der Größe des Vorhabens ist es Zeit langsam mit der Planung zu beginnen.

Das schöne dabei ist: die Strecke ist überaus detailverliebt gepflegt und steht zur Bearbeitung online für alle zur Verfügung. Neben den offiziellen Punkten gilt es in den nächsten paar Wochen ein eigenenes Roadbook zu erstellen sowie einen groben Zeitplan zu entwerfen. Die Crew muss motorisiert, motiviert, ausgestattet und vervollständigt werden – inkl. Backups und Schlafmöglichkeiten. Für unser Team wird es eine fast noch härtere Aufgabe als für uns.

Neben all der Planung gilt es nun für uns Läufer hauptsächlich eines zu tun: fit werden. Mental wie körperlich.

Es wird wieder eine Reise in die Vergangenheit. Und das nicht nur zum ersten Punkt-zu-Punkt-100-Meiler von uns beiden 2016, sondern vor allem auch in des Pfadsuchers fernere Vergangenheit.

Die vielen Spaziergänge am beissenden Geruch des Edelstahlwerks in Witten vorbei über die Nachtigallbrücke runter an die Ruhr bleiben unvergessen. Auf dem dort vorhandenen Steg ist es möglich auf dem Fluss Richtung Stahlwerk zu schauen. Die lauen Sommernächte bleiben unvergessen, genauso wie die Augenblicke des Stahlabstiches. Mit einem Mal löst ein orangenes Leuchten die Schwärze der Nacht ab.

Die erste Hälfte von 2018 wird wie 2016 schon im Zeichen dieser Farbe stehen. Viele die 2016 schon für uns da waren, als Crew, als spontane und auch sehr treue Begleiter und Unterstützer, wollen dies erneut tun. Vielen Dank dafür – ihr werdet bald genauere Pläne von uns zu hören bekommen und mit uns diskutieren können. Wer beim Lesen dieser Zeilen denkt: ich möchte auch! darf sich gerne bei uns melden.

Es wird eine lange Reise – für uns und für euch. Am Ende wird alles auf diesen einen Moment zusammenschrumpfen auf den alle ihre Kraft werden richten müssen:

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Wir war’n nun einmal am Rheinorange – und wir wollen noch einmal (diesmal aber an den großen :D)!

Blog Statistik 2017

2017 hatten wir 15 % weniger Zugriffe und sind mit 8.131 Aufrufen auch weit weg von den 10.000 Aufrufen, die nach den 9.517 Aufrufen in 2016 erreichbar schienen. Bei den Kommentaren haben wir ebenfalls ein Minus von 15 % zu verzeichnen, die Gefällt Mir-Angaben sind sogar um 45 % zurück gegangen. Einzig bei der Zahl der Besucher gibt es ein Plus zu vermelden: + 11 %. Demnach lesen uns mehr Leute weniger häufig.

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Im Ländervergleich zeigen sich die USA deutlich erstarkt (kein Wunder angesichts eines Gastspiels in Boston). Unser Lieblingsnachbarland die Niederlande ist gewohnt stark – dafür verzeichnen wir dramatische Einbrüche bei der Leserschaft in Belgien. Am unteren Ende der Länder-Top10 mussten Luxemburg und Spanien der Tschechischen Republik und Italien weichen.

Aus Tradition die stärkste Seite bleibt die der mAMa-Ausgabe des jeweiligen Jahres (allerdings in 2017 ebenfalls mit einem dicken Minus im Vergleich zu 2016). Der Hermannsweg gehörte 2017 zu den klaren Siegern – sicher auch wegen der Kontaktaufnahme zur entsprechenden FB-Seite und einiger Verlinkungen (leider haben wir noch immer nicht alle Etappenbeschreibungen wie geplant fertig gestellt).

Euer Blog wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Vielleicht liest man sich im nächsten Jahr? Gibt es noch Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Wollt ihr irgendwas besonders gern lesen? Immer her mit Ideen!

 

Essen fassen!

Als kleine Auflockerung zwischen all den öden Laufgeschichten – es gibt eine neue Seite im Menü: die über die Jahre gesammelten Rezepte findet Ihr dort endlich vereint. Wir essen bekannter Weise genau so gern wie wir laufen… Am Liebsten machen allerdings beides gleichzeitig. Guten Hunger:

Hier gehts lang!

2017.

Die DUV sagt 838 km für den Pfadsucher, 1063 km für den VPsucher. Der Pfadsucher wird in 2017 insgesamt ca. 3800 km laufen gewesen sein, der VPsucher sicher 1-3k mehr. Die nackten Zahlen können dabei kaum verdeutlichen was alles passiert ist. Wir beide haben in einem Jahr der vielen Umbrüche versucht die Zeit zum Laufen nicht ganz verbauen zu lassen. Beide sind wir umgezogen, beide haben wir versucht die letzten Zuckungen unserer Hochschulzugehörigkeit gehörig auszukosten, letztendlich hat uns 2017 dann auch noch räumlich getrennt. Mit alledem hat 2017 auch für einen Einschnitt in der Lauf-Performance vom Pfadsucher gesorgt – der VPsucher ist unbeirrt und unbeugsam geblieben. Aber die paar Schatten der jüngeren Vergangenheit sollten nicht das trüben was auf der Habenseite steht: Unzählige Stunden auf unzähligen Pfaden.

Das Motto dieses Jahres könnte heißen: so viel investiert, dass oft wenig blieb. Und auch wenn der Rest oft unansehnlich, dreckig und erbärmlich war – ganz geschmolzen sind wir nur selten:

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Wir haben versucht mitzuzählen, aber die Sonne hat einfach nicht aufgehört für uns auf- und unterzugehen – und irgendwann haben wir das Zählen vergessen.

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Verschweigen wollen wir nicht, dass oft auch mal Sand im Getriebe war und der Weg endlos erschien,

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aber dann haben wir uns einfach unsere Freunde eingeladen und es etwas gemütlicher werden lassen:

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Aber auch die Stunden zu zweit kamen in 2017 nicht zu kurz:

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Wir haben uns sehr viel ausgeruht um Kräfte zu sammeln…

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… für die Umsetzung einer unserer besten Ideen bisher: 2 mal 100 Meilen in 9 Tagen …

Danach verlieren sich die Spuren langsam und die Wege sowie das Leistungsvermögen trennten sich mehr und mehr.

Einige schöne Stunden bei einigen sehr schönen Läufen hatten wir dann in der spätern zweiten Jahreshälfte auch noch – zusammen im Ziel angekommen sind wir aber lange nicht mehr. Wir freuen uns auf 2018 – einige Dinge werfen bereits lange Schatten voraus.

 

 

OSO 2017 – Alles beim Alten!

#4. So langsam ist alles richtig vertraut:

  • der Baum an dem man sich festklammern kann.
  • die Linkskurve in der Helmut und Björn mich damals mit der Tabellensituation des BVB aufgezogen haben.
  • der eine Hügel und der andere Hügel.
  • der eine viel zu steile Downhill.
  • die Suppe an VP3 die aussieht wie Schlamm, aber ganz lecker ist.
  • die Alu-Lasagne im Ziel.
  • die eine Eisenbahnbrücke über den Fluss mit dem Abhang danach auf dem die viel zu großen und unangenehmen Steine liegen.
  • der letzte VP mit viel Bier und Grill.
  • der eine Trail der geradewegs die steilste Stelle des Berges hoch führt, zu verdanken einer Streckenänderung von 2014 auf 2015.
  • Berge von Chips an den VPs.
  • der eine Trail bergan, der sich in Serpentinen den Berg hochwindet und in Treppen mündet – hier könnte man problemlos die HdR Szene vor der Begegnung mit Kankra nachstellen. Falls NZL mal zu weit weg sein sollte…
  • die Lauffamilie, die dieses Jahr durch die LEO Orga und Starter noch größer geworden ist.
  • kurzum: alles noch da! So wie es sein sollte.

Ich spreche erneut eine Laufempfehlung und auch gleichzeitig eine Warnung aus. Olne-Spa-Olne ist genau dann zuende wenn man das Zielbanner sieht. Alle offiziell verkündeten und unterwegs zugerufenen Entfernungsangaben sind schlichtweg falsch. Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Das ist der OSO wie man ihn entweder mag, oder auch nicht. Ich hab genau ein symbolträchtiges Bild (Abbildung ähnlich!!!) mitgebracht, dass die Strecke beim OSO gut zeigt:

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Ne, war nur Spaß. Aber ich hab den Vilvo am Start gesehen – da warten wir doch lieber auf die bewegten Bilder!

Und da ist es ja auch schon – DAS VIDEO vom Vilvo!

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Was leider auch gleich geblieben ist, ist die momentane Verfassung von mir. Die erste Hälfte läuft meist ganz gut, aber die zweite dafür um so schlimmer. Der Kopf ist blockiert. Das Ziel zu erreichen scheint zwar lohnenswert, motiviert aber überhaupt nicht mehr. Der Spaß am Laufen schwindet dann schnell. Vieles was früher leicht war, wird dann zu mühevoller und abnutzender Arbeit. Der Schatten des früheren Selbst läuft quasi nebenher und hat alle Leichtigkeit und Freude mitgenommen.