NordEifelUltra 2019: for the beauty of it!

Es gibt so Tage da weiß man morgens um 0300 Uhr schon: wird groß. Wie schon so oft ging es am zweiten Wochenende im Januar nach Düren zum NEU vom Vilvo.

Draußen während der frühen Morgenstunden auf dem traditionell gering besuchten ersten Teilstück des NEU von Aachen nach Düren gab es schon das erste Zeichen: der VPsucher hat sich eine JACKE angezogen. Und länger als 5 Minuten anbehalten. Warum wir nicht direkt umgedreht sind (hatten wir doch die 0300 Uhr für die BtR bzw. NRW Challenge schon in der Tasche) – es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Es lief auf diesem Teilstück noch viel mehr schief. Hoffen wir der VPsucher hat die Bilder auf seiner Kamera gelöscht.

Immerhin waren wir aus Versehen zu früh angereist und hatten so noch Zeit für ein paar Runden im Park bevor es zum Treffpunkt der Menschen mit den Regenschirmen ging. Insgesamt 11 Idioten starteten dann auf die 56 km Strecke in der Nordeifel. Dass es dann auch noch Menschen gab, die uns bei diesen Bedingungen mit dem Auto hinterher gefahren sind und uns mit den üblichen Köstlichkeiten sowie Heiß- und Kaltgetränken versorgt haben: es war zu schön und doch so wahr. Unsere Hochachtung!

Mit diesem Tag ist uns wieder vor Augen geführt worden wie elegant und wundervoll dieser, unser Sport doch ist. Er gleicht mehr einem Schweben über warme und trockene Ebenen. Er ist wie eine warme Brise auf der sonnenbeschienen Haut.

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Break the Routine!

Hervorgehoben

Liebe Leserin, lieber Leser,

das hier richtet sich ganz speziell an Dich persönlich! Vielen Dank für Dein Interesse an unserem Blog. Normalerweise kannst du Dich ganz entspannt und amüsiert zurück lehnen und unseren Unsinn belächeln. Nicht so bei diesem Beitrag: wir fordern Dich heraus:

Break the Routine!

Wir wissen, dass Du Dich gern zu Fuß fortbewegst. Du wanderst sehr gern, gehst gern spazieren und ab und an auch mal eine Runde laufen. Dabei helfen Dir feste Strukturen wie Lauftreffs, mit-dem-Hund-Spazieren-gehen-Rhytmen, mit-den-Kids-Sonntag-mittags-um-den-See-rennen-Aktivitäten und regelmäßige Wander-Dates mit den Freunden. Das ist wunderbar und, bitte: Behalte diese Dinge bei! Sei draußen und beweg dich auf Deinen zwei Beinen. Wir möchten Dir als Ergänzung dazu eine kleine Challenge präsentieren und versprechen Dir: 2019 wird Dein Jahr – 2019 brichst Du mit der Routine!

Die Aufgabe ist denkbar leicht erklärt: Du fängst einen Lauf, eine Wanderung oder einen langen Spaziergang zu jeder Stunde des Tages an und bist jeweils mindestens 5 km unterwegs. Du sammelst einfach in 2019 die Startzeiten deiner Aktivitäten zusammen und siehst zu, dass jede Stunde vertreten ist. Nebenbei nutzt du auch jeden der 7 Wochentage je mindestens einmal. Dienstag 18:30-Lauftreff erledigt also sowohl den Dienstag als auch die 18:00, Sonntag machst du die verlängerte Brötchenrunde um 07:48 und schon sind der Sonntag und die 07:00 abgehakt. Wunderbar. Fehlen noch 22 weitere Uhrzeiten und die anderen 5 Wochentage. Alles klar? Gut. Die Regeln und die offizielle Seite zur Challenge gibt es hier:

Break the Routine!

Dort wird auch erklärt, wie Du auf die Liste der Teilnehmer/Finisher kommst. Per Mail an uns kannst Du Deine Fragen auch jederzeit loswerden.

Dir ist noch nicht ganz klar, warum? Oft berichten wir Dir hier von wunderbaren und wundersamen Erfahrungen von dort draußen. Nehmen Dich mit auf die Reise durch die Nächte und die Tage, durch die Dunkelheit und das Licht. Aber es ist doch bei all unserer Mühe nicht dasselbe. Die Schönheit und den ganz speziellen Zauber einer jeden Stunde dort draußen gilt es selbst zu erleben. Es werden Aktivitäten voller Neuem sein, Aktivitäten von denen Du noch lange berichten wirst: Wundersame Mikroabenteuer. Und sei es, dass Du am Ende sagst: extrem dumme Idee – aber geschafft.

Hast Du Dich noch nie gefragt, wo im Hochsommer die Sonne untergeht und wie es wohl ist, wenn man dabei ist, wenn sie wieder aufgeht? Hast du mal überlegt, ob der volle Mond wohl so hell ist, dass du in seinem Licht einen Schatten wirfst? Viele reden auch von der blauen Stunde, aber warst Du bewusst dabei? In Filmen und Hörspielen symbolisiert der Ruf der Eule die tiefe Nacht; aber weißt du, wie es ist, diesen Ruf live mitzuerleben? Wusstest Du, dass die Nacht in der Stunde vor dem Sonnenaufgang am kältesten ist und der Wind kurz vor Sonnenaufgang gerne auffrischt. So als würd das nahende Licht die Wolken schieben? Kennst Du das Gefühl, wenn nachts die Straßen so leer sind, dass sie Dir gehören? Was es für ein Gefühl ist um 02:00 durch den Regen zu joggen und die einmaligen Blicke der feiernden Bevölkerung zu ernten? Die Antworten können und haben wir Dir schon verraten, wenn Du uns aufmerksam liest. Aber warst Du dabei? Schnapp Dir Deine Freunde oder stürz Dich allein ins Abenteuer. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne! Viel Spaß.

Du möchtest mitmachen und auch offiziell auf die Liste? Gern! Wie es geht steht auf der Challenge-Seite. Falls Du Dich fragst warum es einige der Regeln gibt, die dort gelistet sind: wir haben komische Freunde! Stell einfach sicher, dass Du nicht mit den Regeln sondern mit der Routine brichst (was Dir sicher leicht fallen wird)!

Sehen wir uns draußen?

Frohes Neues!

Wie immer etwas zu spät dran wünschen wir euch ein frohes neues Jahr 2019. Lasst Euch nicht unterkriegen und geht mal wieder ein wenig an die frische Luft! Das hilft sicher.

Mit gutem Beispiel vorangehend sind wir etwa 2 Stunden zu spät zu unserem Lauf am 01.01.2019 aufgebrochen (02:10 Uhr) und haben direkt die folgenden Challenges erledigt:

  • In einem Matschloch stecken bleiben, einen Schuh verlieren und bei der Rettung des Ersten dann auch den Zweiten verlieren!
  • Verlaufen im Moor!
  • Trotz GPS-Track!
  • Knietief im kalten Wasser stecken!
  • Mehr als 5 Flussquerungen in einem Lauf!
  • Nachtlauf mit guten Freunden!
  • Erkundungslauf in eigentlich bekanntem Terrain!
  • Neue Pfade finden!
  • Witz zum 87837362^48-sten Mal erzählen!
  • mAMa besuchen!
  • Eigentlich kurzen Lauf abkürzen, weil er aus Versehen doch viel länger gedauert hat!
  • Über Stunden keiner Menschenseele begegnen und wenn doch verwunderte Blicke ernten!
  • Kameraden im Wald zurücklassen!
  • Blogeintrag mit Infos schreiben, die wir besser für uns behielten! (Sorry.)

Ihr seht: alles im Rahmen und auch schon viel der wichtigen Dinge erledigt. Bei solchen Läufen ist es selbstverständlich, dass sie gute Ideen abwerfen. Wir arbeiten an einer neuen Challenge und ihr dürft alle mitmachen. Mehr Infos kommen die Tage!

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute! Springt auch mal in den Matsch oder das Wasserloch statt dran vorbeizulaufen!

Save the date: 02.02.2019 – mAMa 2019

Etwas später als gewohnt geht heimlich, still und leise eine Seite online:

02.02.2019 – mAMa #5

Entweder ihr wisst bereits worum es sich handelt oder ihr wollt es lieber nicht so genau wissen. So oder so – die einzige Chance auf Teilnahme gibt es per Mail an uns!

***Einladung*** Ahr 2018

Wir haben uns recht spontan für den nächsten Fluss entschieden: es wird die Ahr.

Und zwar am Samstag den 06.10.2018. Start ist in Remagen am Bf um 06:00 Uhr.

Alle Infos dazu gibt es hier – kommt doch einfach mit!

Es wird sicher eine wunderbAhre Reise!

Tour d´ Erft 2018

Da muss es doch einen Knopf geben irgendwo. Das Licht ist doch an – die Tankstelle muss dann doch besetzt sein. Irgendwie. Aber warum ist da niemand. Es ist ungefähr 2 Uhr, irgendwo bei km 35.

„Einfach rufen“ 

„[…]“ [ach du… – die Tanke kann sprechen]

„Einfach rufen – das Mikrofon ist an“

„Achso, ok. Wir hätten gern zwei Mal 1,5 L stilles Wasser und 0,75 L Apfelschorle“

Interessantes Gespräch für diese Uhrzeit. Die mittlerweile hinter uns wartenden Autofahrer auf der Suche nach diversen Genussmitteln, wundern sich sicher über unseren Einkauf und unser Erscheinen. 24h-Tankstellen sind schon etwas Tolles.

Und weiter gehts. Wir sind vor Stunden in Neuss am HBF gestartet, sind von dort zur Erftmündung gelaufen und folgen nun stets dem Fluss. Das Ziel, wie sollte es anders sein, ist die Erftquelle irgendwo dort oben in der Eifel. Genauer gesagt: der 9 km von dort entfernte Bahnhof in Nettersheim.

Neuss hat ein Feuerwerk für uns abgebrannt – stark!

Oft auf dem Erftradweg unterwegs hält die gewählte Route doch mehr schöne Stellen bereit als zunächst befürchtet. Teils lag das sicher auch an der Eigenwilligkeit des Pfadsuchers den Radweg zugunsten etwas, was auf der Karte nach einem Weg aussah, aufzugeben. Gut, teilweise waren die Dinger nicht laufbar und wir haben doch den Radweg genommen. Alles wie immer also. Aber die Erft bietet da immer Optionen. Verpflegt haben wir uns bei km 30 und 50 an 24h-Tankstellen. Danach waren wir im Bereich der Ladenöffnungszeiten und die Erft besucht viele Städte und Dörfer auf ihrem Weg zur Quelle. Durchaus hübsche Exemplare darunter!

Bad Münstereifel

Am Anfang haben wir uns noch gefragt, ob wir jetzt doch die Kontrolle verlieren. Uns vom Normal verabschieden müssen. Aber mit zunehmender Dauer wurde klar: alles ist gut. Direkt aus einer stressigen Arbeitswoche Freitag Abends in einen 124 km-Lauf zu starten geht, wenn man bereit ist den Preis dafür zu zahlen. Ebenso verhält es sich mit dem Versuch aus einem insgesamt müden und wenig leistungsfähigen Gesamtempfinden zu versuchen diese Distanz zu laufen. Geht, ist aber teils grausam. So hatte der Pfadsucher früh zu kämpfen. Doch er hatte ja seinen VPsucher dabei, welcher die Erft völlig unbeeindruckt als einen kurzen Trainingslauf bzw. Trainingswanderung abgehakt hat. Zusammen waren wir das gewohnt starke Team. Zusammen unterwegs vereinen wir Unvermögen mit Unterforderung, Depression mit Motivation und Hoffnungslosigkeit mit dem sicheren Wissen, dass wir ankommen. Die entstehende Mischung ist etwas eigenartig Reduziertes. Es bleibt nur noch die Zeit und das Laufen übrig. Ab und an reden wir zwar auch über unsere „echten“ Leben, oft geht es um bisher unentdeckte Features des Garmin etrex30 (X) (einem elektronischen Gerät, dem wir unser Leben sowohl anvertrauen als auch verdanken) – die weitaus meiste Zeit ist aber angefüllt von grobem Unfug. Nicht eine Zeile dieser Gespräche würde für irgendeinen anderen Menschen Sinn ergeben, geschweige denn die Freude vermitteln, die wir dabei empfinden.

Aus angepeilten 17 Stunden sind 20 geworden. Es war alles dabei. Die dunklen Stunden, die etwas weniger heißen Morgenstunden, brütend heiße Kornfeldquerungen, zugewachsene, unebene Feldwege im Wolkenbruch, dampfender Asphalt nach dem Regenguss, eine ansehnliche Quelle und eine Portion Pommes.

Sieht aus wie die Tour de France – ist aber die Erft.

Sieht aus wie eine Treppe zum Fluss – ist aber einfach nur die traurige Realität der momentanen Pfadsucher-Leistung


Wir empfehlen allen Trittbrettfahrern diesen Track:

https://www.gpsies.com/map.do?fileId=nabjajtlwgztgyqu

#Trackhack: an der ersten Tanke bei Nacht – einfach rufen!


Quelle

Quelle

***LIVE*** Erft

Wir sind mal wieder unterwegs. Haben uns im Zug geirrt und sind in Neuss wieder ausgestiegen. Fun fact: hier in der Nähe mündet die Erft in den Rhein. Wir werden also mal schauen wo die Erft so herkommt. Weil wir gerade nichts anderes zu tun haben. Das wird sicher bis morgen dauern. Wir wünschen eine angenehme Nacht zu haben. Wir joggen  dann mal los…


Erft – 121 km – Neuss—Nettersheim

https://www.gpsies.com/map.do?fileId=kujfpfyrsuvgikdi

 

***STUNT100 2018 – LIVE***

Morgen ist es schon wieder so weit – die Anreise nach Niedersachsen wartet. Auf ins große Ultrazeltlager :D. Am Samstag Morgen beginnt dann um 0600 die Reise ins Ungewisse. Bzw. ins Leiner Bergland. Wir freuen uns schon wie das Frittierfett auf die Kartoffelstäbchen.

Für den VPsucher und den Pfadsucher gehts es um nichts weniger als um den dritten Stern. Drückt uns die Daumen – der nächste Stern ist immer der Schwerste!


Von der Orga gibt es sicher ab und an ein Live-Update – stay tuned!

http://www.stunt100.de/live-bericht-2018/

Die letzten Jahre waren ein Brett!

Sonnengewärmter Stahl

When lonely days turn to lonely nights
You take a trip to the city lights
And take the long way home
Take the long way home

Supertramp

Auf den Wegen die wir wirklich lieben könnt ihr uns nicht folgen. Zu den langen Strecken brechen wir oft zu unmöglichen Zeiten auf und bewegen uns auf „Wegen“ die eine Fahrrad- und oft auch eine Laufbegleitung unmöglich oder unzumutbar machen. Selten werden wir mit GPS-Sendern versehen und oft ist an Mobilfunk und mobile Daten nicht zu denken.

Wir verschwinden einfach und tauchen nach einer nicht absehbaren Zeitspanne zerkratz, blutend, müde aber lächelnd wieder auf. Wir wissen, das ist schwer zu verstehen. Auch unsere Berichte klingen oft unglaubwürdig. Das wir uns zwischendrin im Paradies befinden klingt unrealistisch. Die laute Stille nachts im Wald, die Wiesen im Morgentau, das letzte Licht des Tages, die ersten Strahlen der Sonne am Morgen, die warmen Steine, der duftenden Waldboden… Da draußen liegt die unendliche Schönheit dieser Welt.

Es ist Pfingstsonntag 2018. Irgendwann zwischen 10 und 19 Uhr. Irgendwo auf dem Ruhrtalradweg. Es ist in der Zwischenzeit viel zu warm geworden – zumindest im Vergleich zu den ersten 24 Stunden. Die Sonne brennt von oben. Der Radweg ist voll, dauernd gehen die Klingeln und ständig wird ausgewichen. Der Asphalt ist warm, die Bänke besetzt – das muss sie sein. Die Hölle, von der immer alle reden.

Von hinten kommt die Ansage: „Wasser“. Zwei Räder kommen nach vorne. Der VPsucher nimmt seine Flasche entgegen und auch ich bekomme meine gereicht. Kurze Konzentration, ein tiefer Zug lauwarmes Wasser, Flasche abgeben und das wars. Ein ewig gleiches Spiel. Seit Stunden. Jedes Mal stelle ich mir die Wassermenge vor, die ich schon getrunken haben muss. Man ist doch erstaunlich gut versorgt an diesem schlimmen Ort.

Unsere Crew leistet Unfassbares. Unterhält uns wenn es passt und, mindestens genau so wichtig, lässt uns (mich) in Ruhe, wenn es nötig erscheint. Fährt zwei Autos und zwei Fahrräder die Ruhr runter, wechselt Reifen, versorgt sich und alle unsere Crew-Gäste bestens, kauft Wasser nach, liest uns unsere Wünsche von den Augen ab, kämpft sich durch den Verkehr, packt das Auto ein und aus und ein und aus und ein und aus und ein und aus. Und es funktioniert fantastisch. Gerade in den harten Phasen greift alles ineinander – ein perfekt funktionierender Motor. Das war ein sehr besonderes und erhebendes Erlebnis für uns!

Eigentlich ist es also doch alles gar nicht so schlimm wie es scheint.

Gar nicht so schlimm!

Und dann noch das: wir (und das schließt mich mit ein) laufen immer wieder längere Strecken. Zwar langsam, aber beständig. Sowohl diesseits als auch jenseits der 200 km. Warum hat denn niemand gesagt, dass das alles so einfach ist. Nein, im Ernst: es ist anstrengend, ja, aber es ist auch möglich und es geht voran. Ein wichtiger Sieg über mich selbst. Das Gefühl war bisher noch nie so klar da und es fühlt sich gut an. Dieses Mal wird es ein gutes Ende nehmen. Keine großen Zweifel, kein Auto 6 km vor Schluss, kein Bangen und kein Zittern. Auch wenn ich nach dem Auto gerufen habe war das eher ein Zeichen dafür, dass der Humor diesmal ebenfalls durchhalten würde und eine Warnung an das Rheinorange: sometimes we have to win too! Ich war mir tatsächlich schon am Samstag Morgen recht sicher, dass es gehen wird – und das war auch ein neues Gefühl.

Ruhr226 😀

Trotz der Unannehmlichkeiten die 35 Stunden Laufen so mit sich bringen sind die letzten Kilometer wunderbar. Wie der ganze Lauf eigentlich. Das nimmt uns keiner mehr. Viele von euch wollten informiert werden, haben mitgefiebert, waren vor Ort und haben geholfen. Wir hoffen euch das Ultralaufen etwas näher gebracht zu haben – mit allem was dazu gehört. Das Ding war für euch!

Auf dieser Strecke wird es kein Wiedersehen mit uns geben. Sehr viele Ziele und Träume sind erreicht und in Erfüllung gegangen – sowohl für uns als auch für einige aus dem Team. Damit ist das auch ein Abschied. Wir konnten das Wochenende genießen und es wird für immer eine schöne Erinnerung bleiben, aber unser Spielplatz ist „dort draußen“. Fern vom heißen Asphalt.

Und was denkt man dann so mit einem kaputten Kopf neben den überwältigenden Emotionen in DEM Moment?

Aha – der Stahl ist ziemlich warm!

Wir verbeugen uns vor:

Henk & Helmut (wir hoffen die Papa´s sind ein wenig stolz – wir haben es für euch zu Ende gebracht), Maren & Martine (ihr habt fantastisch für uns gekämpft), Alex, Steffen & Rainer (klasse, dass ihr zu uns gestossen seid), Barbara & Klaus (für uns wie für die Crew eine super Unterstützung), allen Teilnehmern (hat sehr viel Spaß gemacht viele von Euch, ob vorher bekannt oder nicht, zu treffen und ein paar Momente miteinander zu teilen), Crews (super Stimmung unterwegs) und dem Orga-Team!

Niemals ohne mein Team!

 

Alles auf ORANGE!

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis es tatsächlich los geht:

Da wir von einigen von Euch bereits darauf angesprochen wurden, möchten wir auch in 2018 wieder eine WhatsApp-Gruppe ins Leben rufen für all diejenigen, die gern informiert bleiben möchten darüber was wir so tun (laufen oder gehen), wie es uns geht (erst gut,  dann schlecht(er)) und wo wir so sind (erst Winterberg, später vielleicht Duisburg).

Falls das auf Euch zutrifft, Ihr uns anfeuern wollt, verspotten mögt, einfach nur wissen wollt, wann wir Euren VP endlich leer essen oder Ihr uns ein Bein stellen kommen könnt – meldet Euch bei uns.

Nutzt dafür unser Kontaktformular, schreibt uns ne Mail an info.pfadsucher@posteo.de oder meldet Euch via Facebook. Eine Handynummer von Euch wäre sehr hilfreich – falls Ihr glaubt, wir besitzen keine von Euch!

Wir freuen uns ein wenig auf den Lauf Pfingsten und noch viel mehr auf all die, die sich mit uns freuen mögen! Wir sehen/hören/fühlen uns!

PS.: wir wissen noch nicht, ob wir wieder einen Ballon dabei haben werden. Zumal wir den von 2016 auch unterwegs beerdigen mussten…

PPS.: ja, wir haben versucht uns vorzubereiten…