DNF STUNT100 2019

Man muss sich ehrlich machen mit diesem DNF. Die Kreislaufprobleme die tatsächlich da waren, waren eigentlich überwunden (zumindest hätte sich das in der Nacht wieder gefangen). Der heiße Tag war geschafft und der erste kühlere Wind wehte den Tafelberg hinauf. Alles gut also. Dann direkt der Abbruch. Zu vielschichtig die Überlegungen zu dieser Entscheidung um sich groß darüber auszulassen. Den Laufbericht von Hansi findet ihr hier!

Am Ende zeigt dieser Sport der von viel Leichtigkeit, Schönheit und Eleganz durchzogen ist eine weiter tolle Eigenschaft: Gerechtigkeit. Von echten medizinischen Notfällen abgesehen ist jede Diskussion um ein DNF hinfällig. Es geht niemals um äußere Bedingungen (die hat jeder zu durchstehen), es geht niemals um die Krisen unterwegs (die haben einige zu durchleben) und es geht schon gar nicht um irgendetwas Anders. Man bekommt immer genau das aus einem längeren Lauf heraus, was man verdient.

Entweder man hat es mental und physisch drauf, oder eben nicht. Und erst unter herausfordernden Bedingungen zeigt sich wer ein wirklich Guter ist.

Ein riesiger Dank geht an die Veranstalter und Helfer des STUNT100 – die 3 Sterne 2016, 2017 und 2018 waren ein Traum und bleiben unvergessene Highlights! Bewahrt Euch den Lauf so wie er ist – genau so ist er perfekt! Eine Verbeugung vor den Finishern!


Die Laufliste mit den Läufen >42 km (dort zählen auch private (Gruppen)läufe mit hinein) zählt nun 68 Einträge bei 3 DNFs (4,41 %). 11 Ultras (≥160,9 km) sind darunter.

Und da gerade das erste Halbjahr 2019 gerade rum ist:
1991,2 km bei 94 Laufeinheiten (10,9 km/Tag, 76,6 km/Woche).

***LIVE STUNT100 2019***

Der Pfadsucher begibt sich also zum wiederholten Mal auf die 4 fröhlichen Runde in Sibbesse. Viel „Live“ wird es dieses Mal nicht geben – Konzentration auf den Lauf ist angesagt. Schaut mal auf der STUNT-Webseite vorbei, dort schreibt Hansi oft einen Live-Ticker. Wenn dem so ist, sollte es leicht zu finden sein! Bis bald also!

www.stunt100.de

Next Stop: STUNT 100 2019

2016:

2017:

2018:

2019:

der vierte Stern im Leinerbergland? Nur noch wenige Tage bis zum vierten Anlauf. Der STUNT 100 ist nie leicht und so wird es auch in diesem Jahr sicher ab und an ein Kampf. Die Vorfreude auf die Lauf-Familie ist groß. Auf Hansi und sein Team, auf die super Stimmung und auf die schöne Landschaft. Alles Jammern wird nichts helfen, also: Augen auf und los! Passend zum Start folgt noch der Link zum Ticker von Hansi. Stay tuned!

Go Ohm Or Go Home

Ach, Ohm. Es fehlen einem doch die Worte. Vielleicht bist du auf dieser Distanz wirklich der Härteste in Belgien.

Wie der VPsucher anerkennend feststellte, als er mir bei km 52 entgegen kam: es geht doch um die Schönheit, die Eleganz – das Schweben auf den Trails. Nirgends besser zu beobachten als auf den letzten 10 km der letzten 10 % der Ohm-Trail-Läuferschar.

Ja ok, die Wahrheit ist: der Kreislauf war kaputt. Der Körper nicht in der Lage diesen Bedingungen etwas entgegen zu setzen. Die 50 km fast anstrengender als ein 100-Meiler. Die Zeit von 2016 weiter verschlechtert. Läuft. Oder so.

Helipad 2019 – 100 Miles

Nach dem schönen Lauf auf der Helipadstrecke 2018 fiel die Entscheidung für einen Start 2019 nicht schwer. Noch dazu hat sich Willem entschlossen den 148 km aus 2018 die fehlenden 14 km zu spendieren um die Anzahl der zu laufenden Meilen dreistellig werden zu lassen. Alles in allem also ein schönes, rundes Laufangebot da in Kerkrade. Die Webseite zum Lauf findet ihr hier. Ob es 2020 noch eine Ausgabe dieses schönen Events geben wird ist noch nicht klar – wie bei allen kleinen Veranstaltungen dieser Art hängt viel am Support durch Menschen, die sich ehrenamtlich kalte Nächte, nasse Tage und stinkende, halb-bewusstlose Menschen um die Ohren schlagen. Willem hat das Glück die Scouts der Region für den Support gewinnen zu können. An dieser Stelle: herzlichsten Dank an alle Supporter und natürlich an Willem. Es gab z.B. wie letztes Jahr eine wunderbare Hühnersuppe am CP3 bei KM70. Ich liebe diese Suppe beim Laufen… Auch sonst eine super Versorgung, ein tolles Team bei dem man sich gut aufgehoben fühlt!

Um 0800 Uhr am Samstag ging es los. Direkt nach dem Start bildeten sich die entscheidenden Gruppen im Feld der 20 Starter heraus. Nach 1-2 km waren die ersten 3 Plätze vergeben. Die Favoriten hatten sich schon abgesetzt. Dahinter bildete sich eine 4er Gruppe in der sich auch der Pfadsucher halten konnten. Wie das in so Gruppen auf diesen etwas längeren Distanzen ist, kann man nicht die ganze Zeit zusammenbleiben. Zu unterschiedlich die Lauftypen und Bedürfnisse. Mit Barry wäre ich gern länger zusammen geblieben, aber wie schon beim LEO 2018 sollte es nicht sein. Seine Rauchpausen passten einfach nicht zu meinen Gehpausen. Die ersten 20-30 km war ich in der flotten Gruppe viel zu schnell unterwegs, aber nun ja, es sollte sich alles fügen. Wie Barry nicht ganz zu Unrecht anmerkte: So lange man noch laufen kann, kann man ruhig laufen. Auf den ersten 70 km bis zum großen CP3 mit Dropback hatte das Wetter alles dabei was man sich nur wünschen kann: Sonne, Regen, Hagel, Sturm. Insgesamt recht kühl und zu früh schon nasse Füße. Das rächt sich immer.

Nach der etwas längeren Pause am CP3, begann der Helipad erst so richtig. Nicht nur folgen 55 unbemannte km, die Sonne geht frecherweise auch noch unter. Und doch wartete bei Kilometer 100 in Raeren eine nette Überraschung. Dort wo der mAMa seinen VP (ES GIBT KEINEN VP) hat wartete Jean in der kühlen Dunkelheit um mich für ein paar Kilometer einfach zu begleiten. Großartig Jean – besten Dank. Schön, sich unterhalten zu können und ein paar aufmunternde Worte zu hören.

Der Schwerste Teil des Laufes sollte jedoch der Teil im Aachener Wald werden. Sonst geliebt war es in der Nacht einfach zu viel. So nah an zu Hause, auf so bekannten Wegen mit dem ständigen Auf- und Ab. Unfassbar erledigt war ich am letzten VP bei Kilometer 125 in Vaals. Essen war schwer, die Füße sehr schmerzhaft und die Nacht schwarz und kalt. Noch 38 Kilometer. Aber was solls. Als Fünfter ging es dann weiter. Erstaunlicherweise wurde es langsam wieder besser. Den Schmerz in den Füßen galt es zu ignorieren, aber Traben war doch möglich. Und, wer hätte das gedacht, die flachen Asphalt-Kilometer kamen mir zu Gute. Einfach Meter machen zu können hatte etwas Befreiendes. Kurz vor Laurensberg wendete ein Auto und ich wurde morgens um 0400 von den Legendstrail Vätern Tim und Stef begrüßt. Vielen Dank für dieses skurrile Gespräch zu dieser schrägen Uhrzeit. Leider stehe ich nicht so auf Bier unterwegs, aber Quatschen ist doch auch nett :). Wen man nicht unterwegs so alles trifft…

Es war schlussendlich noch möglich auf Platz 4 nach vorne zu laufen. Die Halde bei Grube Adolf 12 km vor Schluss war wieder eine besondere Herausforderung – die 9 Kilometer ins Ziel danach zogen sich endlos. Gerade die 2 Kilometer offenes Feld am Fuß der Halde sind grausam. In der Endabrechnung waren es 25:31:57 Stunden für die 100 Meilen. Ein schöner Start in die längeren Distanzen in 2019!

Vielen Dank allen die online mitgefiebert/angefeuert haben. Ein noch viel größerer Dank gilt meiner Familie für das Verständnis und die Geduld während der Läufe und der Erholungsphasen.

Man sieht ganz gut, wann es schwer wurde, und wie es danach wieder etwas besser ging.

***LIVE*** Helipad 160 ***LIVE***

Start des Helipads ist am kommenden Samstag den 27.04.2019 um 09:00 Uhr in Kerkrade. Letztes Jahr haben wir zu Dritt die schöne 148 km-Ausgabe genossen, dieses Jahr gibt es ein paar extra km obendrauf – quasi um die Meilen auf 100 aufzurunden. Die 100 Meilen Strecke hat, im Gegensatz zur 148 km-Variante ein paar extra Kilometer am Rand des Hohen Venns. Das wird sicher nett. Die Gegend um die Wesertalsperre und um Raeren ist immer eine Reise Wert. Der Pfadsucher wird sich dieser etwas längeren Ausgabe 2019 alleine stellen müssen, mal sehen wie das so funktioniert. Drückt die Daumen. Live ist die ganze Veranstaltung auch zu verfolgen: also viel Spaß!

Den Link zum Live-Tracking gibt es hier:

http://helipad2019.legendstracking.com/

Falls es etwas unterwegs zu berichten gibt, wird es am Samstag oder Sonntag ebenfalls in diesem Beitrag ergänzt – hier reinschauen könnte sich also lohnen.

Update – das erste Viertel 2019

Ein kurzes Update in diesen geschäftigen Zeiten.

Die No Rest For The Wicked (NRW)-Challenge im Februar 2019 hat würdige Bezwinger gefunden. Katja und der VPsucher haben es im kürzesten Monat des Jahres geschafft alle sieben Wochentage und alle 24 Stunden zu bezwingen – herzlichen Glückwunsch und danke fürs Mitspielen! Ob wir das nochmal brauchen? Wir werden sehen. Vielleicht im Februar 2020? Wer in der Zwischenzeit den Drang verspüren sollte, der melde sich bei uns. Die NRW-Challenge steht euch auch außer der Reihe in jedem Monat des Jahres offen. Aber zunächst einen verspäteten Glückwunsch an unsere Finisher.

In der Jahres-Challenge Break the Routine sind 5 Mitläufer fleißig beim Einsammeln von Tagen und Uhrzeiten. Jeder ist hier herzlichst willkommen. 2019 ist erst zu einem Viertel rum – noch reichlich Zeit alle Tage und Uhrzeiten zusammen zu bekommen. Wann werden wir den ersten Finisher haben?

Sonst laufen Pfad- und VPsucher momentan nicht so viel zusammen, sind aber durchaus unterwegs. Die Planungen für das Jahr 2019 werden mittlerweile konkreter. Beim VPsucher stehen sehr volle 3 Monate an – da gibt es sicher viele tolle Geschichten und Updates von dort draußen. Da werden wir euch auf dem Laufenden halten. Für den Pfadsucher geht die „Saison“ voraussichtlich Ende April mit dem Helipad-Lauf so richtig los. Dieses Jahr in der 100-Meilen-Version. Auch wenn der Pfadsucher zwar wieder mehr läuft sind die ganz mittleren Distanzen doch schon etwas länger her. In 3-einhalb Wochen geht es also wieder los. Wir werden sehen wohin uns die Wege dieses Jahr noch führen.

Time for some rest!

Die Routine ist kaputt. Vielleicht ist sie auch nur vertrieben. Für immer. Oder so. Auch wenn die Challenges Break the Routine (BtR) und No Rest for the Wicked (NRW) einfach aussehen: wenn man sich daran macht es zu tun passieren interessante Dinge. Das ist sicher ganz genau im Sinne dieser Challenges, daher lautet das „Test-Fazit“: es ist möglich beide Challenges zu schaffen und sie erfüllen ihren Zweck. Raus mit Euch!

Trotz der kurzen Distanzen hat es den Pfadsucher teils echt geschlaucht. Besonders der Rhythmus 45 min Laufen – 90 min Pause hat es in sich. Fünf Mal an einem Tag war ich vorher noch nie laufen und so schnell wird mir das sicher nicht wieder passieren. Nachts am Wochenende durch die Stadt laufen war auch mal eine interessante Erfahrung – die Parallelwelt von früher gibt es also immer noch. Abends auf dem Sofa ob der großen Müdigkeit einen Wecker auf 0 Uhr stellen, dann tatsächlich einzuschlafen und geweckt werden um Laufen zu gehen war unbezahlbar. So alles in allem war doch auch ein wenig Mentaltraining dabei. Mittlerweile ist der Schweinehund ganz gut im Griff wenn der Kopf nur ein Ziel vorgibt. Und sei es noch so bescheuert.

Der Pfadsucher freut sich jedenfalls darauf wieder mal längere Strecken laufen. Zu normalen Uhrzeiten. Ganz routiniert.

Brokkoli mit Himbeer-Sauce

Wir hatten Besagtes heute zum Frühstück:

Brokkoli-Socken
Shout-outs to the one-and-only Brokkoli-Socken

Kommt alle gut ins neue Jahr! Wir sehen uns auf und neben den Trails 2019!

Wer von euch aufs Böllern verzichten möchte und sich trotzdem mit ordentlich impact aus 2018 verabschieden möchte dem sei: Spenden statt Böllern von Peter Borsdorff ans Herz gelegt!