Navigation Masterclass #1

We ended up in quite some discussions about GPS navigation lately and we think it is time to share our knowledge and to provide help and guidance. This is the first navigation masterclass and todays lesson is:

#1 Zoom levels

If you use a handheld GPS navigation device (lets just assume you recognized your smartphone is not the best device for these kind of things) to navigate during your trainings and races, there is always one screen occupied by something which looks like a map (we shall talk about maps during one of the next lessons). These maps tend to have something like a thin line with one or a few numbers on top of it in one of the corners of the screen. Some people call these lines „scale“. Scales are an old-fashioned kind of thing. People in the 80s already used them on papery things while trying to orientate. As „scale“ is not a really fancy name we will use the name zoom levels during this navigation masterclass. This lesson will be a short one as there is really little to know about zoom levels. If you want to follow a GPS track on your handheld GPS navigation devices, the following simple and straight forward list will help you to finally understand the numbers coming with the different zoom levels. Just adjust the map on your device to the level you like most and start your run:

  • 0-50 meters – the disco-mode: You are young and speedy? You like dancing dots? You are a rebel and do not want to follow the already beaten paths? This is totally your zoom level. Always on the edge, fascinating to watch, thrilling to use. This is by the way the only level which really benefits from the amazing accuracy GPS-navigation provides!
  • (50-120 meters: Do not use this zoom level. This is for boring and weak people. It may actually help you but believe us: you really don’t want to be someone like this.)
  • 120-1000 meters – the „expert“ level: Oh, yes. Close to perfection. This zoom level is extremely helpful. It provides an overview but still feels close to what is going on. You are a real expert. You are far too skilled in navigation to pay attention to all the little details – you care more about bigger picture. Well done! The world needs more people like you. Lead the way!
  • above 1000 meters – total control-mode: OMG! Amazing. Really! This level is bullet-proof. You will always be on track. Nothing can go wrong. What you should do: help others who are not using this zoom level. Make. Navigation. Great. Again.
  • the what-you-see-is-what-you-get-mode: Zoom out until you see the whole track on your screen. This will protect you from nasty surprises. You will always know where you are and how far to go. Attention: This works best during race/training loops longer than 100 miles. If you happen to run on a shorter track you may want to use on of the zoom-levels below.
  • the home-is-the-safest-place-on-earth-mode: Zoom out until you see your hometown. The whole town. It provides comfort – especially during the dark and challenging hours of your race. You will always feel close to home and this will enable you to run even further! Attention: This works best if you are more than 500 km away from your hometown. If you happen to run a race which is closer to your hometown you may want to use one of the zoom-levels below.
  • the Forrest-Gump-mode: Zoom out until you see (at least) two of the big oceans on this planet. One should be left and one should be right of your position. Got it? – great. It may take a while for your GPS device to display the map but this is simply due to the fact that the best things always take time. Make sure to not forget to turn around once a while. All is well.
  • the the-racedirector-said-the-course-is-well-marked-mode: switch your GPS navigation device off. It safes energy and protects the earth from global warming. Follow the markings. Do not accept any advices. Good luck!

You are welcome. Spread the rumours – share the knowledge! See you at the finish line. Or not. Stay tuned for further navigation masterclasses!

About last weekend #2

Lauf Nummer 2 dieses Wochenende war in guter Tradition der NEU bei Stefan Vilvo in Düren. Ein Lauf der mich schon sehr lange begleitet, was man an der mittlerweile siebten Teilnahme gut nachvollziehen kann. Wie die Zeit doch verfliegt.

Eine kleine aber feine Gruppe war es dieses Mal – 7 auf einen Streich. Das Wetter war perfekt zum Laufen – kaum nass mit etwas Sonnenschein am Anfang und am Ende.

Es war nach Freitag Nacht erstaunlich anstrengend und es war kaum noch Energie und Kraft da. Ein gutes Training für irgendwas. Insgesamt schöne 57 km in 8:24 h. Aber seht selbst im Video von Stefan:

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Ein paar Bilder noch von dort draußen:

Ausblick 2020: die Kurzstrecke

Zwei Läufe sind schon gemeldet in 2020 und es zeichnet sich ein neuer, überraschender Trend ab. Es geht immer auf die Kürzeste aller möglichen Strecken bei den jeweiligen Veranstaltungen. Ganz ungewohnt das Kreuz nicht ganz unten sondern ganz oben zu machen. Das wird wohl bedeuten Tempo und Intervall-Trainingssessions in den Alltag einzubauen.

Was auch immer für Tipps es von Euch da draußen gibt, die mir dabei helfen können sind herzlich willkommen. Wie lang müssen die Intervalle sein, wie häufig sollten Intervalle trainiert werden, sind 15 km Intervalle zu kurz oder ok? Gehpausen dazwischen? Immer her mit den Vorschlägen!

Die beiden kurzen Läufe im ersten Halbjahr 2020 sind:

Kurzstrecke beim Legends-Trail im Februar 2020
Bambini-Lauf bei der TorTour de Ruhr im Mai 2020

Weitere Laufpläne für 2020 sind zwar grob vorhanden, aber noch ist nichts fest zugesagt. Die Herausforderung im Februar wird in den nächsten Wochen alle Konzentration benötigen – danach sehen wir weiter.

2019 – Statistik

Hier noch der Nachtrag für alle die gern Zahlen möchten:

Im direkten Vergleich zu 2018 hatte 2019 3% mehr Kilometer (ca. 4250 je nachdem wie man rechnet) und damit einhergehend auch eine erhöhte Gesamtdauer. Die Anzahl der Aktivitäten ging hoch und die durchschnittliche Dauer/Aktivität ist gesunken (das sollte der Effekt der NRW-Challenge im Januar 2019 mit vielen aber kurzen Einheiten sein). 2019 war damit auch das Jahr mit den meisten Lauf-Kilometern bisher.

Der laufstärkste Monat 2019 und auch überhaupt war der November 2019 mit 540 km. Über die Monate verteilt sah das in 2019 so aus:

Die DUV listet 6 Veranstaltungen mit insgesamt 799 km für 2019. 4 davon waren 100 Meilen und mehr und haben die Gesamtzahl an Ultras auf 14 erhöht.

Kilometer-Ziele für 2020 gibt es nicht und bisher sind auch nur die ersten zwei Läufe in 2020 fest gebucht. Es geht auf die kurzen Strecken – aber dazu morgen mehr!

2019 – Fotos

  • LEO180 2019
  • LEO180 2019
  • LEO180 2019
  • LEO180 2019
  • Helipad 2019

2019 – the easy way out.

Es ist das Ende. Ein Anruf bei Hansi und raus. Noch den Berg runter zum VP und dann endlich aufgeben. Es war ein heißer erster STUNT100 2019 Tag – den nächsten davon sollte und wollte ich nicht mehr erleben. Von der Nacht ganz zu schweigen. Da ist sie wieder: die Schwäche. Die Ausreden haben das Rennen gemacht – da gibt es nichts zu Beschönigen. Der Tiefpunkt 2019 ist erreicht.

Q1 2019 hatte normal begonnen. 100 km zu und mit dem Vilvo beim NEU im Januar und die 5. Ausgabe der mAMa im Februar sowie als Krönung dieser Vorbereitung das Finish bei der ersten Mittelstrecke 2019 – dem Helipad von Willem.

Helipad 2019
Helipad 2019

Dann der Bruch. Ein extrem mühsames Finish bei den schweren 50 km des Ohm Trail 2019 und das DNF beim STUNT100 2019. Wie abgerissen. Das Laufen wollte nicht so richtig in Gang kommen. Ganz langsam hieß es wieder Fuß zu fassen. Wieder raus gehen und Abenteuer bestehen. Die schöne Tour von Spa nach Aachen durchs Hohe Venn hat sicher dazu beigetragen. Zwar war es schwer und langsam, aber die Sonne ist doch wieder aufgegangen und die Nacht musste weichen. Was ein Wunder uns dort oben erwartete in der Sonne. Die Schönheit war umwerfend an diesem sonnigen Morgen draussen.

For the beauty of it.

Das gab Hoffnung für die zweite Jahreshälfte. Das Restprogramm für 2019 war der absolute Hammer. 3 lange Läufe in 4 Monaten. Und was für welche. Den Auftakt machte der erste Teil der Legends Trail Serie – The Great Escape. 100 Meilen in den Ardennen. Hat die Erwartungen in jedem Fall übertroffen. Matthias und ich haben die wohl längsten Meilen unserer bisherigen Laufhistorien miteinander geteilt. Eine Lektion in Demut – ein guter Test für das Durchhaltevermögen. Wir wollten ums Verrecken nicht aufgeben. Auch bzw. gerade als es sich zog wie Kaugummi und eine Stunde 4.5 km bedeutete – es sollte uns gelingen. Kurz vor knapp in über 35 Stunden. Aber drin. Finish. Punkt.

No Escape.

Next stop: LEO180. Die nächste besondere Herausfoderung. Endlich wieder mit dem VPsucher in den einsamen Weiten Brabants auf Tour. Auch dieses Mal: Ausreden verboten. Den LEO hatten wir noch nie zusammen zu Ende gebracht – jetzt im dritten Jahr sollte es doch endlich klappen. Wir hatten eine gute Zeit dort draußen. Zugige Bushäuschen, eiskalte Restaurantterassen, Regenschirm und Rettungsdecken – alles was das Herz begehrt. Die gefühlt längsten 57 km (9 Stunden und 7 Minuten). Die ganze Welt zusammengestürzt auf 6 Kilometer pro Stunde. Und dann: Finish.

LEO180 2019
We had a good first day @ LEO180 2019

Statt Rest for the wicked nach dem LEO180: Resurrection of the Insane. Gruppenlauf Ende November in Belgien mit M&M. 54 unterhaltsame Kilometer in einer dunklen Winternacht.

German concrete? The Two and a half Germans.

Und danach nur noch zwei Wochen bis zum letzten Wettkampf 2019: Bello Gallico. 100 Legend Trail miles again. Zusammen mit Matthias 100 Meilen durch den Schlamm. Komplizierter als gedacht – wir sind knapp 28 Stunden durch den Unfug gestapft. Aber auch hier: wir sind ins Ziel gekommen.

Bello Gallico 2019

Insgesamt waren es dann knapp 800 DUV-Kilometer dieses Jahr, 200 Kilometer weniger als in 2018. Doch mit den 4 langen gefinishten Läufen ist es eine durchaus nette Bilanz. Es fehlen auch nur noch 120 Kilometer zu dem Jahr mit den meisten Laufkilometern, aber dafür müsste zunächst der Husten zurückgehen. Zur kompletten Statistik gibt es noch einen Beitrag sobald das Jahr komplett rum ist.

Die schönsten Laufmomente waren sicherlich die in Begleitung. Jean ist beim Helipad an die Strecke gekommen – ich hab es auch für ihn durchgezogen. Matthias hat einen extrem starken Kopf – die Möglichkeit vor dem Finish aufzuhören kennt er nicht. Das ist manchmal schon fast nervig aber irgendwie auch ansteckend. Ein Typ mit dem man gut Unfug durchbringen kann. Und natürlich der VPsucher. Weniger gemeinsame Zeit auf den Trails dieses Jahr, aber wir können es noch. Wir sitzen einfach gern zusammen auf Bordsteinkanten, legen uns gern mal in die Büsche, wir haben schon viele Sonnen auf und untergehen sehen, ach, ab und an gehen wir auch gern ne Runde zusammen Joggen.

Habt eine besinnliche Weihnachtszeit und bleibt sportlich – 2020 kommt schnell genug und dann wird gerannt!

This is why – who could resist this beauty?

Bello Gallico Performance

As the Bello Gallico can be easily divided in parts of 20k between the CPs or in two 80k parts – lets have a more detailed look on the running performance:

The 4 sections during the first half reflect quite nicely our feeling during the run: part no. 3 is the most difficult part in terms of technical parts as well as elevation gain. The second 4 sections – the second half – is the usual mess up of an ultra race. Longer pauses, weak periods, more walking: all that changes the performance.

Our total runtime was 27h52 but the above charts are only looking on the moving time which was 24h49. The average speed was 9m16/k which is 6.5 k/h.

The best parts lay all within the first part of the race:

The difference between the first and the second half is huge: 7:49 min/k during the first, 10:42 min/k during the second half:

This is clearly something to work on. But the conditions during this years Bello Gallico were probably not ideal to really judge on the second half performance. With more steady conditions this difference would probably not have been that huge, but still: an ultra race starts around km 90/100 and this is the part to focus on.

The times spend at the checkpoints increased during the race. Especially CP 120k and 140k (we even took a nap here) were significantly longer then they should have been for a good second half. Nice to see that it was possible to fasten up between 150k and 160k during the heavy rain and the cold. We slowed down again towards the end once we realized sub 28h was safe.

Graphics extracted from Runalyze and rubiTrack.

Bello Gallico 2019

Hello darkness, my old friend
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence


In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
‚Neath the halo of a street lamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence


S&G – The Sound of Silence

Once more an intensive weekend. Matthias joined me Friday after work and we took the car to the Start/Finish location in Oud-Heverlee. We planned differently to The Great Escape and spend the night in a Hostel in Leuven. Leuven seems to be a nice city but is a nightmare in terms of parking. After this interesting challenge we finally made it to our room and tried to ignore the noises in our quite active Hostel. Although we didn’t sleep much it gave us a break and some relaxed hours before the start. The alarm was set for 2:30 a.m. and we made it in time to be ready for the start on Saturday 4:00 a.m..

#2 of the Legends TrailsBello Gallico 100 Miles. 100 miles in a rather flat terrain – at least compared to TGE. The job was this time: lets go there and finish this off. Everyone said this is the most easy run of the series, that it really is flat and runnable and it is furthermore meant as a Christmas Party.

Everyone is aware though, that this is only half of the truth. 2019 edition should bring lots of rain in the days before the event, light rain at the start, light rain from time to time in between and two disastrous rainy hours between 5 and 7 a.m. Sunday morning. But: its just a bit of water. Where is the problem? Well, it turned out that this was the type of track which really benefits from being watered and abused by hundreds of feet. Although there were still a lot runnable parts – the muddy parts were deep, sticky and/or slippery plus more and more covered with water – proper steps sometimes not possible. This slowly but surely drags all power from the body – power which could have been used for running.

Muddy & Traily Bello Gallico 2019

Matthias and me discussed a few possible finish options before the race. One of it was below 24 h, the other maybe below 26 h if it would be more difficult than expected and as a last option: finish before the sun rises the second time! We finished the first half of the BG in 11 hours and with a some minutes of break and Chili con carne we realized that 24 h would not be possible. The dark second night was after all way more challenging than expected. The trail was even more difficult, leaving the warm and wonderful checkpoints felt more and more stupid and the heavy rain/storm between 5 and 7 a.m. was really frightening. Especially those hours in the early Sunday needed a lot of strength: water everywhere – the already damaged feet were not amused and during the rain it was horribly cold. We lost the focus on any time-related goal for a second but what I really like on racing with Matthias: he has the finish always in mind and is extremely focused on that. Giving up is never an option for him. It really helps to be with someone like this when yourself are suffering and in a miserable condition.

In that heavy rain and with approximately 12 k to the finish I suggested to run again a bit faster to feel less cold and finally get this nightmare done. This worked ok for a few k´s. With less then 5 k to go the rain finally stopped, we realised that could make it below 28 h and with this we would finish half an hour before the sun would rise again. Job done. #2 of the Legends Trail series completed. We finished in 27h51m as number 48 and 49 of 93 finishers and around 160 starters.

Thanks to the Orga and the countless of dedicated, helpful and friendly Legendary Friends as volunteers all over the course. Great checkpoints, great help, great food and lots of fun.

We had yet another great experience out there in the (this time) rather flat Belgium. It was tougher than expected but we came to finish this one and not to drop out because of whatever. Although the race was almost completely in the dark (at least it felt like this) there were beautiful moments with and without sun. The beauty of ultra running can be found in each and every run of 100 miles or more – just open your eyes at the right times.

Thats it for 2019. No more races left – the end of this years journeys is reached. Fingers crossed for a quick recovery: the next Legend Trail is already waiting. And this time it is the real one. With 250 k in the not-so-flat part of Belgium and three long February nights. Happy for any training advices! I will take it with M&M as a motto for the next two months:

„It’s better to go too far, than not far enough“

*** LIVE BELLO GALLICO 100 ***

Lots of running for a Christmas Party. Well – lets do it then. What about dot watching?

There you go: http://bellogallico100.legendstracking.com

The easier the things look the more likely is the failure.