GPS Genauigkeit // FKT Marathon im Ferberpark

Nur mal kurz: das Warten auf Galileo nervt so langsam. GPS ist schon bei so einfachen Aufgaben wie Runterlaufen überfordert (s. u.). Da ist dringend höhere Genauigkeit vonnöten!

Was die FKT angeht: nur so ne Vermutung. Gegenbeweise bitte erbringen. Ein Tipp noch: gut auf auf Parkbänken abgestellte Wasserflaschen (auch wenn sie keinen Pfandwert haben) aufpassen. Meine wurde mir entleert bevor ich eingreifen konnte – immerhin wurde sie mir zurück gegeben – nur war ich etwas durstig gegen Ende. Auch Rucksäcke im Dauerregen zwischen 5 und 9 Uhr Sonntagmorgens unter der Rutsche auf dem Spielplatz abzustellen ist nicht sicher! Und jetzt ihr:

42.20 km (GPS) // 5:47 min/km // Uhrzeigersinn // 28.07.2019 // 04:04:07

Dumm ist der der Dummes tut! – Forrest Gump

Basic Rules!

Although outdoor living is in principle a really simple thing – there are a few important rules:

WP Strava ERROR 401 Unauthorized - See full error by adding
define( 'WPSTRAVA_DEBUG', true );
to wp-config.php

Der Moment…

… in dem man durchnässt, kaputt und verschlammt auf die letzten 1000 m eines 47 km Gruppenlauf geht, sich eigentlich auf ein paar Meter Asphalt freut und dann diese Streckenänderung präsentiert bekommt:

mAMa 2019 Strecken-Update

Save the date: 02.02.2019 – mAMa 2019

Etwas später als gewohnt geht heimlich, still und leise eine Seite online:

02.02.2019 – mAMa #5

Entweder ihr wisst bereits worum es sich handelt oder ihr wollt es lieber nicht so genau wissen. So oder so – die einzige Chance auf Teilnahme gibt es per Mail an uns!

Breaking News.

Ok, sie haben es wirklich versucht. Ein größerer Sportartikelhersteller, 3 Superathleten, ein Formel 1-Kurs, High-Tech so weit das Auge reicht und eine riesige PR-Aktion. Geholfen hat es freilich nichts. Das Ziel – den Marathon unter zwei Stunden laufen zu lassen – wurde um 25 Sekunden verfehlt. Und nicht nur das: die von Eliud Kipchoge gelaufene Zeit wird noch nicht einmal der offizielle Rekord. Zu künstlich alles.

Schade, dass die Leistung aller Läufer durch dieses „Drama“ drumherum in den Hintergrund gerückt ist. Einseitige Berichterstattung, vorgefertigte Interview und eine sportliche Höchstleistung, die lediglich an Zahlen gemessen wurde. Mehr gab es nicht zu sehen.

Mit einer Menschheit, die nach und nach ihre Lauf-Gene gerade durch des Streben nach Höher-Schneller-Weiter dabei fast unbemerkt immer weiter abschaltet bleibe ich bei der mehr oder weniger gewagten These: einen offiziellen Weltrekord auf 42195 Metern unter zwei Stunden werde ich nicht mehr erleben. Und wenn ich nicht, dann mein Sohn schon gar nicht. Obwohl ich ihm den Zahn vielleicht nicht vor der vollen Entfaltung seines eventuell vorhandenen Talents ziehen sollte …

Mit der Legende um den ersten, tödlich geendeten Marathon angefangen hat diese Distanz schon immer Menschen bewegt und außergewöhnlich stark motiviert. Ich finde diese Distanz sollte man nicht ins Labor stellen – aus welchen Beweggründen auch immer. Von mir aus in Berlin vor abertausenden von Fans oder auch irgendwo im Dreck. Wenn ein neuer Weltrekord, dann doch bitte im echten Wettstreit mit einer echten Geschichte dahinter. Und nicht jeden Schallmauer muss durchbrochen werden.

The return of mAMa – 04.02.2017

Ein paar von euch haben schon vom mAMa (matschiger Aachen Marathon) gehört. Da wir gerade beim Laufen drauf angesprochen wurden ob wir das nochmal machen – hier ist dazugehörige Seite mit allen wichtigen Informationen. Hoffentlich klappt das alles und hoffentlich seid ihr alle dabei! Wenn ihr auf die Liste möchtet – meldet euch einfach.

Königsforst_Qual

Es bleibt einfach dabei – es ist nicht meine Distanz. Diese 42,195 km sind einfach nicht ohne Training flott zu laufen, wie die Distanzen darunter. Und in gemütlichem Tempo ist Marathon auch zu komisch (es sein denn es ist der mAMa oder ein anderer Gruppenlauf). Die Erkenntnisse nach meinem nun 15. Marathon fallen der Laufleistung entsprechend bescheiden aus:

  • Die Laufleistung der letzten ca. 20 Läufen vor dem Königsforst Marathon qualifiziert für keine höheren Aufgaben (eigentlich kein Wunder)

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 20.41.41

  • Trotzdem ist es möglich 30 – 35 km über den eigenen Verhältnissen zu laufen wenn man bereit ist die Rechnung zu bezahlen

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 20.56.27

  • Eigentlich brauch ich die Qual am Ende und danach wirklich nicht und für Training auf dieser Distanz fehlt mir das gewisse etwas

Es war bis auf das Ende ein toller Tag. Schön mit Lukas und Alex unterwegs gewesen zu sein. Schön das die echten Läufer es der Schnecke heute gezeigt haben. Das beruhigt – alles wie es sein muss. Glückwunsch an euch beide, besonders an Lukas für den 1. in der AK und den winzigsten Pokal auf dieser Erde :). Ob ich noch einmal begleiten werde – … Da der ATG zwar zwei Läufer unter den ersten 10 zu bieten hatte, aber keinen dritten mit dabei hatte und ich auch sonst keine 3 Läufer eines Vereins unter den ersten 40 ausmachen konnte, sollten wir den LTB Aachen würdig vertreten haben.

Die komische Distanz

Man sollte immer genau aufpassen was man so zu wem sagt. Sätze die herausfordernd mit: „Wenn du mir das Startgeld zahlst und mich hinfährst“ anfangen sind, auch wenn sie im Scherz geäußert werden, verhängnisvoll. Es kann so zum Beispiel passieren, dass man sich einen Marathonstartplatz erscherzt. Marathon – diese komische Distanz. Zugleich der Beginn der ernsthafteren Lauferei 2007 und damit positiv besetzt, wie auch etwas, zu dem mittlerweile völlig die Beziehung fehlt. 14 Marathons stehen in der Liste und das auch nur wenn man die beiden selbst veranstalteten mitzählt. Eine Bestzeit von 3:21:26 gelaufen beim ersten Marathon (was Angst und Tempotraining doch bewirken können) und danach stetig langsamer geworden. Von 14 gelaufenen Marathons vielleicht 6 mit der Ambition gelaufen ein ordentliches Ergebnis zu erlaufen. Aber auch auf der Distanz gab es dann mit der Zeit die Tendenz das Laufen mehr zu geniessen (auch weil mir das Laufen in der Nähe von 100 % auf 42 km immer Schwierigkeiten mit dem Kreislauf bereitet hatte), mit jemandem zusammen zu laufen, oder eben selber einen matschigen Marathon als Gruppenlauf anzubieten. Tendenz fallend also. Ein echter Freund mit echten Zielen was diese Distanz angeht war ich nie und werde ich auch wohl nicht werden. Das Laufen auf den längeren Distanzen, wo langsam aber sicher das Ziel anzukommen immer höhere Priorität hat bereitet einfach mehr Spaß, das Laufen zu Zweit oder in der Gruppe ohne ständig auf die Uhr zu schauen ist sehr angenehm. Marathon mittlerweile das, was irgendwann auf der Uhr passiert und nachdem das Laufen aber meist noch kein Ende hat. Eine virtuelle Marke in der schönen Landschaft da draußen.

Und trotzdem gibt es einige Fragen zu klären:

  • Wie fühlt sich Marathon so ohne Marathon Training an wenn man zusammen mit jemandem startet der eine feste Zeit vor Augen hat?
  • Ist es überhaupt möglich auf einmal 2 Minuten schneller auf jedem Kilometer zu sein und wie weh wird das tun?
  • Hat das mehr an Kilometern auch dort einen positiven Effekt, trotz der langsamen Geschwindigkeit?

Es wird also spannend in 10 Tagen. Irgendwie freue ich mich doch drauf! Es bleibt einfach eine komische Distanz.

Lousberg Marathon

Man sollte sich immer gut überlegen, wem man welche dumme Idee vorschlägt :). Auf der Lousberglauf-Strecke Marathon zu laufen ist sicher einer der dümmsten Ideen die man haben kann. Und dann auch noch mit Buggy samt Kind 8 mal den Berg hoch zu laufen, hat sich als anstrengender herausgestellt als gedacht. Aber es geht. Vielleicht nochmal eine ganz gute Einstimmung auf die 24 h die da bald drohen. In der heutigen Verfassung nach dem 4:30 h Marathon war es zwar absolut undenkbar auch nur noch eine Runde dran zu hängen, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Danke an alle die mich und Struppi ein Stück begleitet haben und den Kleinen bespaßt haben – es ist eine unglaubliche Erleichterung für uns gewesen. Ein Sonderlob hat sicher der Kleine selbst verdient, dafür das er so tapfer durchgehalten hat und bis auf 5 km an seinen ersten Marathon im Buggy herangekommen ist. Ich hab versucht es ihm zu erklären – viel angekommen ist fürchte ich nicht!

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