Die Organisatoren des Kölnpfads hatten zum Abend/Nachtlauf auf einem 46 km langen Teilstück besagter Strecke geladen und 14 Läufer machten sich an diesem Samstag um 19 Uhr vom FC Stadion bis zum südlichsten Punkt der Strecke nach Niederkassel auf den Pfad.
Unter der Leitung von Tom und unter besonders liebervoller Verpflegung durch seine Frau war es einfach laufen in Rheinkultur. Das Rheinweisse Licht des Fast-Vollmonds begleitete uns – wir hatten insgesamt eh relativ viel Glück mit dem Wetter.

Insgesamt gab der Lauf einen guten Einblick in das, was manche Anfang Juli erwarten wird. Teilweise gut beschildert, teilweise unzureichend beschildert (ich werde nicht ohne GPS-Track laufen), Wege durch den Grüngürtel, durch Kölns äußere Stadtteile und natürlich am Rhein entlang. Wir hatten eine schöne Truppe zusammen und auch wenn die Läufer später Rheinweise früher den Weg nach Hause suchten war es für die meisten ein Rheines Vergnügen. Und dann der VP. Ich meine, wie gut war der denn?
Als Rheiner Genießer wäre der Pfadsucher fast dort geblieben. Aber die warme Brühe die uns eingeschenkt wurde wollten wir dann doch noch ganz auslöffeln. Die zweite Hälfte der Strecke am Fluss war dann doch gut zu laufen und das Tempo dem entsprechend.
Alle haben sich Rheingekniet und doch gelang es uns nicht ganz die Frachtkähne auf dem Rhein Niederzukasseln. Aber allen war klar – ab jetzt war es ein Rheines Ausscheidungsrennen. Für die Besten winkte schließlich das:

Und die Zeit drängte, es war schließlich schon:

Pünktlich um 0100 Uhr erreichten die verbliebenen glorreichen 7 mit veRheinten Kräften das Ende des Tracks und damit die Autos. Glücklich und zufrieden gingen sie ihrer Wege.










































Bestehend aus Essen, flüssigem Essen und Getränken aller Art. Kurz nach, bzw. kurz vor dieser Essenskurve (je nach aktueller Laufrichtung) stand das Verpflegungszelt der Veranstalter. Die maximal längste zu überwindende Distanz bis zum nächsten Essen waren also ca. 360 Meter gefolgt von einer annehmbaren Durststrecke von ca. 40 Metern. Immer im Wechsel. Alle zwei Stunden wurde die Laufrichtung gewechselt. Klingt vielleicht wie ein lustiger Scherz, macht aber durchaus Sinn.
Charakteristisch für den Längste-Nach-Lauf war natürlich die früh hereinbrechende Dunkelheit. Leider hatte der VPsucher zu diesem Zeitpunkt schon Probleme mit seinem Bewegungsapparat und hat vernünftigerweise die Nacht pausiert um am Ende in den paar wieder hellen Stunden am Morgen den Doppelmarathon zu vollenden. Der Pfadsucher war fest entschlossen sich und vor allem mal seinen Kopf auf die Probe zu stellen. Eine bessere Gelegenheit und eine einfachere Aufgabe gibt es einfach nicht.



































