Blog Statistik 2017

2017 hatten wir 15 % weniger Zugriffe und sind mit 8.131 Aufrufen auch weit weg von den 10.000 Aufrufen, die nach den 9.517 Aufrufen in 2016 erreichbar schienen. Bei den Kommentaren haben wir ebenfalls ein Minus von 15 % zu verzeichnen, die Gefällt Mir-Angaben sind sogar um 45 % zurück gegangen. Einzig bei der Zahl der Besucher gibt es ein Plus zu vermelden: + 11 %. Demnach lesen uns mehr Leute weniger häufig.

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Im Ländervergleich zeigen sich die USA deutlich erstarkt (kein Wunder angesichts eines Gastspiels in Boston). Unser Lieblingsnachbarland die Niederlande ist gewohnt stark – dafür verzeichnen wir dramatische Einbrüche bei der Leserschaft in Belgien. Am unteren Ende der Länder-Top10 mussten Luxemburg und Spanien der Tschechischen Republik und Italien weichen.

Aus Tradition die stärkste Seite bleibt die der mAMa-Ausgabe des jeweiligen Jahres (allerdings in 2017 ebenfalls mit einem dicken Minus im Vergleich zu 2016). Der Hermannsweg gehörte 2017 zu den klaren Siegern – sicher auch wegen der Kontaktaufnahme zur entsprechenden FB-Seite und einiger Verlinkungen (leider haben wir noch immer nicht alle Etappenbeschreibungen wie geplant fertig gestellt).

Euer Blog wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Vielleicht liest man sich im nächsten Jahr? Gibt es noch Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Wollt ihr irgendwas besonders gern lesen? Immer her mit Ideen!

 

Essen fassen!

Als kleine Auflockerung zwischen all den öden Laufgeschichten – es gibt eine neue Seite im Menü: die über die Jahre gesammelten Rezepte findet Ihr dort endlich vereint. Wir essen bekannter Weise genau so gern wie wir laufen… Am Liebsten machen allerdings beides gleichzeitig. Guten Hunger:

Hier gehts lang!

Winterlauf 2017

Wir müssen diesen Trail am Fluss sicher schon ein dutzend Mal zusammen gelaufen sein. Wir kennen und schätzen ihn beide sehr. Und dann passiert es. Vielleicht lag es daran, dass wir, unerklärlicher Weise, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den gleichen Trail entlanggestiefelt sind; vielleicht auch daran, dass zarter Graupel den Boden genau so bedeckt hatte, dass die sonst verborgenen Pfade ob ihrer leicht dunkleren Farbe sichtbarer werden oder aber es lag daran, dass der erschöpfte Körper dem Kopf ein paar hübsche, aber nicht reale Bilder zum Zeitvertreib gesendet hat: da war er. Links vom Trail ging ein kleinerer Pfad den Abhang runter und endete im … Aber da war noch mehr: genau dahinter begann eine der vielen in den Wald geschlagenen Schneisen. Sogar in die richtige Richtung zeigend…

Ich meine: was hättet ihr getan?

ATG Winterlauf Aachen 2017 Inde Trail Pfadsucher

Auch in diesem Jahr lässt sich der Winterlauf (Aachen´s härtester Winterlangstrecken-lauf) in zwei Phasen teilen. Auf den ersten knapp 30 km ist die Strecke sehr abwechslungsreich und teilweise abenteuerlich. Da wird auch ständig varriiert – manchmal scheint es fast spontan und „live“ wie das Rennen geleitet wird. Die Strecke ist aber so schön, dass man komischer Weise nie jemanden der anderen mehreren hundert Starter trifft.

Vor den letzten 18 km ist ein Bruch im Rennen. Man hat eine Art Sammelpunkt erreicht, kann an seine Dropbacks und sich mit einer Zusatzschicht Kleidung (irgendwie immer rot/weiss) und einem frischen Sack Verpflegung ausstatten. Bitter nötig für die oft heiss/kalten, verschwitz/klebrig/fusseligen letzten 18 km. Dafür ist der Support einmalig und um Längen besser als auf dem ersten Abschnitt.

Ist das Ziel erst erschöpft erreicht stellt man meist fest: es gibt einfachere 50 km-Strecken und sehr viel einfachere Bedingungen. Wir werden echt zu alt für den Mist :).

2017.

Die DUV sagt 838 km für den Pfadsucher, 1063 km für den VPsucher. Der Pfadsucher wird in 2017 insgesamt ca. 3800 km laufen gewesen sein, der VPsucher sicher 1-3k mehr. Die nackten Zahlen können dabei kaum verdeutlichen was alles passiert ist. Wir beide haben in einem Jahr der vielen Umbrüche versucht die Zeit zum Laufen nicht ganz verbauen zu lassen. Beide sind wir umgezogen, beide haben wir versucht die letzten Zuckungen unserer Hochschulzugehörigkeit gehörig auszukosten, letztendlich hat uns 2017 dann auch noch räumlich getrennt. Mit alledem hat 2017 auch für einen Einschnitt in der Lauf-Performance vom Pfadsucher gesorgt – der VPsucher ist unbeirrt und unbeugsam geblieben. Aber die paar Schatten der jüngeren Vergangenheit sollten nicht das trüben was auf der Habenseite steht: Unzählige Stunden auf unzähligen Pfaden.

Das Motto dieses Jahres könnte heißen: so viel investiert, dass oft wenig blieb. Und auch wenn der Rest oft unansehnlich, dreckig und erbärmlich war – ganz geschmolzen sind wir nur selten:

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Wir haben versucht mitzuzählen, aber die Sonne hat einfach nicht aufgehört für uns auf- und unterzugehen – und irgendwann haben wir das Zählen vergessen.

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Verschweigen wollen wir nicht, dass oft auch mal Sand im Getriebe war und der Weg endlos erschien,

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aber dann haben wir uns einfach unsere Freunde eingeladen und es etwas gemütlicher werden lassen:

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Aber auch die Stunden zu zweit kamen in 2017 nicht zu kurz:

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Wir haben uns sehr viel ausgeruht um Kräfte zu sammeln…

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… für die Umsetzung einer unserer besten Ideen bisher: 2 mal 100 Meilen in 9 Tagen …

Danach verlieren sich die Spuren langsam und die Wege sowie das Leistungsvermögen trennten sich mehr und mehr.

Einige schöne Stunden bei einigen sehr schönen Läufen hatten wir dann in der spätern zweiten Jahreshälfte auch noch – zusammen im Ziel angekommen sind wir aber lange nicht mehr. Wir freuen uns auf 2018 – einige Dinge werfen bereits lange Schatten voraus.

 

 

OSO 2017 – Alles beim Alten!

#4. So langsam ist alles richtig vertraut:

  • der Baum an dem man sich festklammern kann.
  • die Linkskurve in der Helmut und Björn mich damals mit der Tabellensituation des BVB aufgezogen haben.
  • der eine Hügel und der andere Hügel.
  • der eine viel zu steile Downhill.
  • die Suppe an VP3 die aussieht wie Schlamm, aber ganz lecker ist.
  • die Alu-Lasagne im Ziel.
  • die eine Eisenbahnbrücke über den Fluss mit dem Abhang danach auf dem die viel zu großen und unangenehmen Steine liegen.
  • der letzte VP mit viel Bier und Grill.
  • der eine Trail der geradewegs die steilste Stelle des Berges hoch führt, zu verdanken einer Streckenänderung von 2014 auf 2015.
  • Berge von Chips an den VPs.
  • der eine Trail bergan, der sich in Serpentinen den Berg hochwindet und in Treppen mündet – hier könnte man problemlos die HdR Szene vor der Begegnung mit Kankra nachstellen. Falls NZL mal zu weit weg sein sollte…
  • die Lauffamilie, die dieses Jahr durch die LEO Orga und Starter noch größer geworden ist.
  • kurzum: alles noch da! So wie es sein sollte.

Ich spreche erneut eine Laufempfehlung und auch gleichzeitig eine Warnung aus. Olne-Spa-Olne ist genau dann zuende wenn man das Zielbanner sieht. Alle offiziell verkündeten und unterwegs zugerufenen Entfernungsangaben sind schlichtweg falsch. Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Das ist der OSO wie man ihn entweder mag, oder auch nicht. Ich hab genau ein symbolträchtiges Bild (Abbildung ähnlich!!!) mitgebracht, dass die Strecke beim OSO gut zeigt:

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Ne, war nur Spaß. Aber ich hab den Vilvo am Start gesehen – da warten wir doch lieber auf die bewegten Bilder!

Und da ist es ja auch schon – DAS VIDEO vom Vilvo!

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Was leider auch gleich geblieben ist, ist die momentane Verfassung von mir. Die erste Hälfte läuft meist ganz gut, aber die zweite dafür um so schlimmer. Der Kopf ist blockiert. Das Ziel zu erreichen scheint zwar lohnenswert, motiviert aber überhaupt nicht mehr. Der Spaß am Laufen schwindet dann schnell. Vieles was früher leicht war, wird dann zu mühevoller und abnutzender Arbeit. Der Schatten des früheren Selbst läuft quasi nebenher und hat alle Leichtigkeit und Freude mitgenommen.

NETT 2017

Bei der Durchsicht der Laufdaten der letzten Jahre ist mir aufgefallen, dass die NETT, also die NordEifelTrailTour von Stefan, echte Tradition ist. Seit 2014 gehörte er jedes Jahr mit dazu – und so war es auch gestern wieder Zeit nach Gey zu fahren um die mehr oder weniger altbekannten, mehr oder weniger vorhandenen Pfade unter die Trailschuhe zu nehmen.

Dieses Jahr war das Wetter so richtig nach Stefans Geschmack und zu siebt haben wir trotzdem einen Geschwindigkeitsrekord auf den Schlamm gezaubert. Diesmal 44 Kilometer in 6:14 h.

Stefans Video findet ihr hier!

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Das war also der vierte Streich – immer wieder NETT!

LEO180 2017

Ok – a few more words about the last weekend. Everything started with watching dots on the live tracking page of the LEO180 2016, a short question via FB, a short registration form, some thoughts and then there is that moment when you are knocking on Maartens door. There were a lot of people already there –  all of them never seen before. And it takes only a few minutes for you to feel at home. Jokes, race experiences, pasta plus a „funny“ one hour watching and laughing about Yiannis – a nice evening. After a short night with interrupted sleep it is already 0600 Saturday morning, and nine runners are standing at a random street in the NL – packed and ready.

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From that time on everything was as it should be: Pfadsucher and VPsucher together on their way through a truely beautiful track covering a best of of the middle of nowhere parts in the heart of the NL. Nice selection. We both felt strong and had a really good pace at the first 87 km towards the only real aid. By the way – thanks for all the spots in between where we could meet and greet various selections of organizators/supporters. We had an almost daylight finish on the 87 km aid station – perfect in plan and not bad placed in the whole field.

 

The next part of the race between km 93 and 118 is a really tough one but we made it quite ok. Everyone who have been out there knows – you just have to find a solution for this part and make sure to forget everything as soon as possible after you left this part.

Beyond that part the race, the running and everything was again really difficult for me. There were some few things adding up, but the real problem was the mind. As always. Lets make it a short story: at km 130 I decided to quit for what felt there to be countless of reasons. It was a horrible decision. Even more horrible to walk the next 9k of the race with a speed that would allow a finish. There was enough time, the usual problems were not too severe, the sun was about to say hello in 3 hours. You are asked if you really want to quit, you are asked if it is ok for you if the VPsucher continues… Sure, it is ok. And yes it is still good to be around, to watch what is not longer your race, to see them running again, to welcome most of them at the finish line. All of that is ok. But it is also tough. See them doing what should be your job. This will keep me thinking for quite a while.

At the end we had a really nice weekend. Thanks for all the fun, the support, the nice conversations, the place to sleep plus all your spirit and thoughts about ultra running.  And thanks for the invitation for next years LEO180! I will think about it. At the moment the probability of me returning is not too high – but this might change. So long – stay strong and running: Yiannis is watching you!

The list of the 5 heroes finishing the LEO180 2017 can be found here.

 

LEO180 – too far.

As I was the one for whom the LEO180 2017 was too far away from beeing doable – just a short notice: we had a nice weekend, met tons of new friends and connected with fantastic dutch, belgian and france ultrarunners. We saw really strong performances on an interesting track this weekend.

Congrats to our VPsucher – for him the LEO180 was probably not far enough ;). He might not have found as many aid stations he is used to but finished third in amazing 29h54m for 191.31 km.

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As for me – I maybe should think about the whole running stuff. At the moment I´m not in a condition to be able to endure what is coming on those runs. And if this does not change …

M&M and the whole team, supporters and runners – it was a real pleasure this weekend! Bedankt!

LEO180 2017 – ***LIVE***

Live-Tracking: http://leo190.legendstracking.com/

Time to accept, time to adapt, time to slow down. 191 km – most of it in the middle of nowhere. 10 runners, 1 aid station. It will be unique and almost impossible.

„I know. It’s all wrong. By rights we shouldn’t even be here. But we are. It’s like in the great stories, Mr. Frodo. The ones that really mattered. Full of darkness and danger, they were. And sometimes you didn’t want to know the end. Because how could the end be happy? How could the world go back to the way it was when so much bad had happened? But in the end, it’s only a passing thing, this shadow. Even darkness must pass. A new day will come. And when the sun shines it will shine out the clearer. Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn’t. They kept going. Because they were holding on to something.“

LOTR

For updates, fotos, etc. – check the FB-page: https://www.facebook.com/LEO180mm/