Das Pfadsucher-Team wurde darauf aufmerksam gemacht, dass in jeder Vollmond-Nacht in einigen Städten vom Verein Laufen gegen Leiden e.V. Gutenachtläufe organisiert werden. So auch in Aachen. Über eine Facebook-Gruppe organisiert kann man sich bei Interesse einfach anmelden bzw. Kontakt zu den jeweiligen Ansprechpartnern der Städte suchen. Da Struppi gerade für die Goldsteig-Challenge täglich an einem wie ich finde sehr lesenswerten Lauftagebuch schreibt, übernehme ich hier einfach seine Worte über das Geschehen Sonntag Nacht:
„Abends dann folgte ein kurzer 6,5 km Sprint zum Gute-Nacht-Lauf (- irgendwie sind wir anschließend mit deutlich weniger Strecke zurück gekommen… da muss etwas schiefgelaufen sein und wir hätten vermutlich auch mit ein bisschen weniger Stress zum Start kommen können ;-)). Dieser Lauf wurde uns sehr euphorisch beworben: „Wird vermutlich eine langsame, aber gesellige Veranstaltung.“ Angeblich, so wurde uns gesagt, würde es auch nicht in den Wald gehen. Na ja. Daraus wurde dann eine feine gesellige Runde durch den Aachener Wald, vom Hangeweiher aus direkt zur Kronprinzenrast, dann Richtung Dreiländereck und wieder zurück. Das Ganze bei traumhaft schönem Vollmondlicht.
Wie bei vielen der kleinen gemütlichen und schönen Gruppenlaufveranstaltungen konnte man auch hier eine Kleinigkeit abgeben. Also laufen und helfen.
Eine schöne Kombination. […] Immer wieder gerne: Die nächste Veranstaltung ist am Ostermontag, wieder 21:30 Uhr Start, wieder am Couven-Gymnasium, wieder bei Vollmond.“
Dieser Meinung schließe ich mich sehr gern an. Noch dazu eine wirklich frühlingshafte Nacht – das macht Lust auf mehr. Auf dem Hinweg haben wir noch zwei Frösche bei ihren Laichvorbereitungen gestört (hoffentlich bekommen die das wieder hin…):

Als Rästel wurde uns (vielleicht als Rache) auf dem Rückweg noch ein wenig Hammerzeug für LAU angekündigt:

Wir sind uns intern jedoch noch nicht ganz sicher wie wir damit weiter umgehen sollen:


Tipps nehmen wir gern an dieser Stelle entgegen!
































































Bestehend aus Essen, flüssigem Essen und Getränken aller Art. Kurz nach, bzw. kurz vor dieser Essenskurve (je nach aktueller Laufrichtung) stand das Verpflegungszelt der Veranstalter. Die maximal längste zu überwindende Distanz bis zum nächsten Essen waren also ca. 360 Meter gefolgt von einer annehmbaren Durststrecke von ca. 40 Metern. Immer im Wechsel. Alle zwei Stunden wurde die Laufrichtung gewechselt. Klingt vielleicht wie ein lustiger Scherz, macht aber durchaus Sinn.
Charakteristisch für den Längste-Nach-Lauf war natürlich die früh hereinbrechende Dunkelheit. Leider hatte der VPsucher zu diesem Zeitpunkt schon Probleme mit seinem Bewegungsapparat und hat vernünftigerweise die Nacht pausiert um am Ende in den paar wieder hellen Stunden am Morgen den Doppelmarathon zu vollenden. Der Pfadsucher war fest entschlossen sich und vor allem mal seinen Kopf auf die Probe zu stellen. Eine bessere Gelegenheit und eine einfachere Aufgabe gibt es einfach nicht.






