Keine Sorge!

Hey, nur ganz kurz: macht Euch keine Sorgen – auch wir haben eine Einladung erhalten.

Professionelle Grüße

Gar nicht so schlimm!

20162018

Der Mond ist unsere Sonne

Der Mond ist unsere Sonne
Wir benötigen kein Licht
Nur fetten Sound und einen Tanzfloor
Mehr brauchen wir nich‘
Und auch wenn er sich versteckt hat
Hinter Wolken und Beton
Dann wird er immer für uns da sein
Bis die Morgensonne kommt
Der Mond ist unsere Sonne
Er liefert Energie
Denn alles Gute kommt von oben
Er ist Produzent und viel Kredit
Und ich sag der Mond ist unsere Sonne
Wir haben ihm alles zu verdanken
Nur weich in seinen Strahlen tauchen
Wenn wir durch die Nächte tanzen
Komm wir tanzen um die Wagen
In seinen unsichtbaren Strahlen
Komm wir tanzen um die Wagen
In seinen unsichtbaren Strahlen

Moonbootica feat. Jan Delay

Ach, wie war das mal wieder nett. Der Pfadsucher ist nicht ganz so fit, aber die 60k Runde mit dem VPsucher zusammen dort draußen war mal wieder sehr schön. Wunderbar!

Wir hatten zugegebener Maßen etwas mit den nicht vorhandenen Fähigkeiten des Pfadsuchers zu kämpfen… Eine ordentliche Strecke am Computer zusammenzustellen scheint ihn einfach zu überfordern. Daher sind wir wie so oft mal wieder Baden gegangen, haben zahlreiche Stacheldrähte überwunden, sind dornenbewachsene und baumübersäte Hänge hinaufgeklettert und haben uns durch hohes Gras gekämpft. Eigentlich alles wie immer also. Schön!

Die Strecke insgesamt ist sehr abwechslungsreich und zu empfehlen. Trail, kein Trail, Trail mit Kühen, Waldautobahnen, Planken, Asphalt, lustige Forellen – alles am Start. Teilweise war es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Besonders wenn man die Zeit vor und nach dem Sonnenuntergang vergleicht. Verblüffend!

Planken durch den grünen Tunnel

Wir haben es also mehr schlecht als recht auf knapp 60k in gut 8 Stunden gebracht – ein Sechstel der Distanz die der VPsucher in weniger als 3 Wochen nonstop angeht. Verrückt!

Nebel über der Kläranlage!

Natürlich hätten wir auch zu Hause erst auf dem Sofa und anschließend im Bett liegen können. Das Leben genießen, ein wenig relaxen, uns des Seins freuen. Nur hilft das leider nicht. Man wird dadurch nicht eine Sekunde schneller fertig mit der Strecke. Es tröstet, dass es für alle gleich ist. Alle müssen da durch. So einfach ist das. Und was hätten wir nicht alles verpasst. All die drückende Schwüle, all die Dornen, den aufziehenden Nebel, den stärker aufziehenden Nebel, den Moment in dem die Stirnlampe angeht und man genau nichts sieht, den fast vollen Mond zwischen den Bäumen. Wer würde das missen wollen… Das Schöne und die Abgründe, der Tag und die Nacht, die Hoffnung und die Verzweiflung reichen sich die Hände zum gemeinsamen Tanz. Zauberhaft!

Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain
08:06:37 07:28:55 59.67 7:31 3:28 934.00
hours hours km min/km min/km meters

Trainings-Update!

Der Pfadsucher hat sich nach dem Helipad 2019 Ende April nun schon viel zu lange auf die faule Haut gelegt. Schon knapp drei Wochen rum und noch nichts Zählbares auf der Uhr seitdem. Wird dringend Zeit das zu ändern! Des Pfadsuchers Fahrplan für dieses Jahr sieht schließlich noch 2-3 Mittelstrecken vor. Als Bonbon gibt es obendrauf eventuell noch eine kurze Langstrecke. Da sollte man sich fit halten.

Langstrecke ist ein gutes Stichwort. Der VPsucher hat sich im November 2017 das erste Mal solo im Nonstop-Langstrecken-Bereich umgesehen, 2018 haben wir es mit Support zunächst zusammen und der Pfadsucher anschließend noch solo geschafft sich dieser neuen Disziplin zu nähern.

Bisher war es eher zaghaft, doch bald wird der VPsucher ernst machen. In wenigen Wochen wird er versuchen die Langstrecke endgültig zu erobern. 362k nonstop – unvorstellbar. Es wird spannend – stay tuned! Bis dahin gilt es in Bewegung zu bleiben. Heute Abend gehts endlich mal wieder zu zweit in auf den Trail. Ein bisschen die Beine ausschütteln.

Langlauf – was für Genießer!

Helipad 2019 – 100 Miles

Nach dem schönen Lauf auf der Helipadstrecke 2018 fiel die Entscheidung für einen Start 2019 nicht schwer. Noch dazu hat sich Willem entschlossen den 148 km aus 2018 die fehlenden 14 km zu spendieren um die Anzahl der zu laufenden Meilen dreistellig werden zu lassen. Alles in allem also ein schönes, rundes Laufangebot da in Kerkrade. Die Webseite zum Lauf findet ihr hier. Ob es 2020 noch eine Ausgabe dieses schönen Events geben wird ist noch nicht klar – wie bei allen kleinen Veranstaltungen dieser Art hängt viel am Support durch Menschen, die sich ehrenamtlich kalte Nächte, nasse Tage und stinkende, halb-bewusstlose Menschen um die Ohren schlagen. Willem hat das Glück die Scouts der Region für den Support gewinnen zu können. An dieser Stelle: herzlichsten Dank an alle Supporter und natürlich an Willem. Es gab z.B. wie letztes Jahr eine wunderbare Hühnersuppe am CP3 bei KM70. Ich liebe diese Suppe beim Laufen… Auch sonst eine super Versorgung, ein tolles Team bei dem man sich gut aufgehoben fühlt!

Um 0800 Uhr am Samstag ging es los. Direkt nach dem Start bildeten sich die entscheidenden Gruppen im Feld der 20 Starter heraus. Nach 1-2 km waren die ersten 3 Plätze vergeben. Die Favoriten hatten sich schon abgesetzt. Dahinter bildete sich eine 4er Gruppe in der sich auch der Pfadsucher halten konnten. Wie das in so Gruppen auf diesen etwas längeren Distanzen ist, kann man nicht die ganze Zeit zusammenbleiben. Zu unterschiedlich die Lauftypen und Bedürfnisse. Mit Barry wäre ich gern länger zusammen geblieben, aber wie schon beim LEO 2018 sollte es nicht sein. Seine Rauchpausen passten einfach nicht zu meinen Gehpausen. Die ersten 20-30 km war ich in der flotten Gruppe viel zu schnell unterwegs, aber nun ja, es sollte sich alles fügen. Wie Barry nicht ganz zu Unrecht anmerkte: So lange man noch laufen kann, kann man ruhig laufen. Auf den ersten 70 km bis zum großen CP3 mit Dropback hatte das Wetter alles dabei was man sich nur wünschen kann: Sonne, Regen, Hagel, Sturm. Insgesamt recht kühl und zu früh schon nasse Füße. Das rächt sich immer.

Nach der etwas längeren Pause am CP3, begann der Helipad erst so richtig. Nicht nur folgen 55 unbemannte km, die Sonne geht frecherweise auch noch unter. Und doch wartete bei Kilometer 100 in Raeren eine nette Überraschung. Dort wo der mAMa seinen VP (ES GIBT KEINEN VP) hat wartete Jean in der kühlen Dunkelheit um mich für ein paar Kilometer einfach zu begleiten. Großartig Jean – besten Dank. Schön, sich unterhalten zu können und ein paar aufmunternde Worte zu hören.

Der Schwerste Teil des Laufes sollte jedoch der Teil im Aachener Wald werden. Sonst geliebt war es in der Nacht einfach zu viel. So nah an zu Hause, auf so bekannten Wegen mit dem ständigen Auf- und Ab. Unfassbar erledigt war ich am letzten VP bei Kilometer 125 in Vaals. Essen war schwer, die Füße sehr schmerzhaft und die Nacht schwarz und kalt. Noch 38 Kilometer. Aber was solls. Als Fünfter ging es dann weiter. Erstaunlicherweise wurde es langsam wieder besser. Den Schmerz in den Füßen galt es zu ignorieren, aber Traben war doch möglich. Und, wer hätte das gedacht, die flachen Asphalt-Kilometer kamen mir zu Gute. Einfach Meter machen zu können hatte etwas Befreiendes. Kurz vor Laurensberg wendete ein Auto und ich wurde morgens um 0400 von den Legendstrail Vätern Tim und Stef begrüßt. Vielen Dank für dieses skurrile Gespräch zu dieser schrägen Uhrzeit. Leider stehe ich nicht so auf Bier unterwegs, aber Quatschen ist doch auch nett :). Wen man nicht unterwegs so alles trifft…

Es war schlussendlich noch möglich auf Platz 4 nach vorne zu laufen. Die Halde bei Grube Adolf 12 km vor Schluss war wieder eine besondere Herausforderung – die 9 Kilometer ins Ziel danach zogen sich endlos. Gerade die 2 Kilometer offenes Feld am Fuß der Halde sind grausam. In der Endabrechnung waren es 25:31:57 Stunden für die 100 Meilen. Ein schöner Start in die längeren Distanzen in 2019!

Vielen Dank allen die online mitgefiebert/angefeuert haben. Ein noch viel größerer Dank gilt meiner Familie für das Verständnis und die Geduld während der Läufe und der Erholungsphasen.

Man sieht ganz gut, wann es schwer wurde, und wie es danach wieder etwas besser ging.

***LIVE*** Helipad 160 ***LIVE***

Start des Helipads ist am kommenden Samstag den 27.04.2019 um 09:00 Uhr in Kerkrade. Letztes Jahr haben wir zu Dritt die schöne 148 km-Ausgabe genossen, dieses Jahr gibt es ein paar extra km obendrauf – quasi um die Meilen auf 100 aufzurunden. Die 100 Meilen Strecke hat, im Gegensatz zur 148 km-Variante ein paar extra Kilometer am Rand des Hohen Venns. Das wird sicher nett. Die Gegend um die Wesertalsperre und um Raeren ist immer eine Reise Wert. Der Pfadsucher wird sich dieser etwas längeren Ausgabe 2019 alleine stellen müssen, mal sehen wie das so funktioniert. Drückt die Daumen. Live ist die ganze Veranstaltung auch zu verfolgen: also viel Spaß!

Den Link zum Live-Tracking gibt es hier:

http://helipad2019.legendstracking.com/

Falls es etwas unterwegs zu berichten gibt, wird es am Samstag oder Sonntag ebenfalls in diesem Beitrag ergänzt – hier reinschauen könnte sich also lohnen.

NordEifelUltra 2019: for the beauty of it!

Es gibt so Tage da weiß man morgens um 0300 Uhr schon: wird groß. Wie schon so oft ging es am zweiten Wochenende im Januar nach Düren zum NEU vom Vilvo.

Draußen während der frühen Morgenstunden auf dem traditionell gering besuchten ersten Teilstück des NEU von Aachen nach Düren gab es schon das erste Zeichen: der VPsucher hat sich eine JACKE angezogen. Und länger als 5 Minuten anbehalten. Warum wir nicht direkt umgedreht sind (hatten wir doch die 0300 Uhr für die BtR bzw. NRW Challenge schon in der Tasche) – es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Es lief auf diesem Teilstück noch viel mehr schief. Hoffen wir der VPsucher hat die Bilder auf seiner Kamera gelöscht.

Immerhin waren wir aus Versehen zu früh angereist und hatten so noch Zeit für ein paar Runden im Park bevor es zum Treffpunkt der Menschen mit den Regenschirmen ging. Insgesamt 11 Idioten starteten dann auf die 56 km Strecke in der Nordeifel. Dass es dann auch noch Menschen gab, die uns bei diesen Bedingungen mit dem Auto hinterher gefahren sind und uns mit den üblichen Köstlichkeiten sowie Heiß- und Kaltgetränken versorgt haben: es war zu schön und doch so wahr. Unsere Hochachtung!

Mit diesem Tag ist uns wieder vor Augen geführt worden wie elegant und wundervoll dieser, unser Sport doch ist. Er gleicht mehr einem Schweben über warme und trockene Ebenen. Er ist wie eine warme Brise auf der sonnenbeschienen Haut.

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Aus ´Warum´ wird ´Wofür´!

Über das „Warum?“ nach dem schon so oft gefragt wurde und das immer noch interessant zu sein scheint, wurde an anderer Stelle schon berichtet. Mit ein paar mehr längeren Läufen in den Beinen, bleibt das was dort steht weiterhin mehr als valide. Rucksack auf, raus auf die Pfade dieser Welt und frei sein. So soll es sein. Und doch ist in letzter Zeit ein neuer Aspekt hinzu gekommen. So viel Kraft einem dieses Laufgefühl und das Wissen um die Antwort auf das „Warum?“ auch zu geben vermag – es kommen die Momente wo selbst das nicht mehr reicht.

Die Antwort auf „Warum?“ hat in diesen Momenten einen eher trotzigen Charakter. Weil es möglich ist, weil es Spaß macht, weil es nicht mehr weit ist, weil die Landschaft so schön ist. Ach, hör doch auf. Möglich vielleicht, aber wahrscheinlich war es doch nie wirklich. Spaß hat es die ersten 100 km gemacht – es ist noch immer schön dabei zu sein, aber so richtig Kraft gibt das nicht mehr. Nicht mehr weit? – unter 100 km sind sicher nicht im strengeren Sinn „weit“ aber es ist doch noch nen Stück harte Arbeit. Die Landschaft. Ja, fantastisch. Nur ist es 21 Uhr, seit Stunden schon stockfinster und verdammt kalt.

Es ist Zeit den Blick auf andere Dinge zu lenken. Den Trotz des „Warum?“ zu nehmen, aber noch etwas deutlich Positiveres oben drauf zu setzen. Die Gedanken schweifen ab.

Zum VPsucher zum Beispiel. Zu den tausenden gemeinsamen Kilometern. Er hat es sicher schwer dort zu Hause vor dem PC. Vermutlich schaut er auf den Punkt und es zerreißt ihm sein Herz. Nicht weil ihm mein Jammern fehlt, oder der tiefe Sand, oder das Wasser aus dem Rucksack – sondern weil er gern dabei wäre beim Abenteuer. Ich kann es nur zu gut nachvollziehen. Zu Hause zu sitzen während der andere unterwegs ist, ist immer mies. Man kann so wenig helfen. Man wünscht dem anderen alles Gute, aber es bleibt ein doofes Gefühl. Aber ich dort draußen kann mir darüber jetzt keine Sorgen machen. Das einzige, was ich tun kann ist, mich zusammen zu reißen und weiter zu machen. In den ganz schwachen Momenten ist es vielleicht sogar ein kleiner Vorteil, dass ich dem VPsucher jetzt nicht meine Gebrechen und Sorgen beichten kann und mit ihm durchzusprechen, was für Optionen es gibt. Ich kenne die Optionen. Es sind genau zwei. Da gibt es nichts nachzudenken. Nachmachen, was der VPsucher schon so oft vorgemacht hat – immer weiter. In Erinnerung an mein DNF im vorigen Jahr und das einsame Finish des VPsuchers ist es jetzt an mir. Das kann ich nicht leichtfertig hergeben. Einer von uns kommt an. Punkt. Bis zu dem Moment, wo wir den LEO180 zusammen beenden werden. Wenn es perfekt läuft, dann sind wir ganz vorne zu dem Zeitpunkt und stellen die Orga vor ungeahnte Herausforderungen.

Auch die Diskussionen mit M. kommen mir in den Sinn. Bei der Durchsicht der Fotos des letzten Jahres und beim Videostudium hab ich versucht ihm den Charakter des Laufs näher zu erklären. Ihn interessierten mehr die Fotos von den Pokalen. So einen hätte ich dann aber auf jeden Fall mitzubringen. Den größten. Aber den bekommt doch nur der Sieger. Ja und? Na, also das geht nicht. Und überhaupt – ankommen wird schon unfassbar schwer. Aber wenn man ankommt bekommt man einen Pokal? Ja. Ok. Schenkst du mir den dann? Ähm. Na gut. Versprochen? Mal sehen. Noch bei der Verabschiedungen waren drehten sich die letzten Fragen um den Pokal. Ich meine was soll man da schon groß machen. Die Frage nach dem „Wofür“ ist damit auf jeden Fall direkt beantwortet. Es muss doch einfach gehen. Er würd sich doch arg freuen, wenn der Pokal mit nach Hause kommt. Noch steht er auf meinem Schreibtisch, aber bald gebe ich ihn ab und er kommt ins Kinderzimmer – versprochen ist versprochen.

Und all die Menschen die vor den Punkten sitzen, über WA oder FB informiert bleiben wollen und den Kontakt suchen. Ich kann doch hier jetzt nicht einfach stehen bleiben und aufgeben. Alle haben Spaß am Dot-watching und sind guten Mutes.

Die eine Seite

A. zum Beispiel kann die Schmerzen nur zu gut verstehen, erinnert mich aber daran weiter zu gehen und auch im Zweifel erst immer noch einen Kilometer weiter zu gehen vor der endgültigen Entscheidung. Der Fuchs. Ich bin voll drauf reingefallen. Das kommt davon, wenn man das Denken schon verlernt hat.

Die andere Seite

Oder M.. Ich sehe es noch immer vor meinen Augen, wie er in Iserlohn die 200 km knackt. Unfassbar. Er drückt seine Daumen. Sehr gut.

Zusammen allein.

Der halbe LTB fiebert auch mit. Die ganze Nacht. Gratulieren für die durchlaufene Nacht. Sind nicht ganz so rigoros wie A. was meinen kaputten Fuß angeht – aber das kann ich ignorieren. Weiß ich doch, dass sich alle freuen würden, wenn ich mich noch ein wenig bewege.

Mist – Halbzeit echt schon vorbei?!

Es gibt doch eine Menge wofür es sich dann lohnt noch ein wenig weiter zu machen. Das hat sehr geholfen – danke an euch alle.

Done.

LEO180 2018 – a walk in a park!

The start.

Still not sure what to write on this page. Whenever I think on all the million things which happened between start and finish line emotions overcome me. Problem with LEO180 is: whatever I would write on how it feels to be out there it would still be so far away from how it really is… As facts never lie (although some of them tend to be alternative theses days) they might be the best starting point for an overview.

  • Distance & time limits: 2018´s LEO180 was a 200 km long race with a time limit fo 36 hours. As it takes place in the middle of the Netherlands there is hardly any vertical gain worth mentioning. There are two cutoff points along the way. Not to be mean to you as a runner but to tell you: if you don’t make these cutoffs your chances for the 36 h finish are less than zero.
  • Starters / finishers: 11 runners made it to the start line – 5 proved to be able to finish the race (45 %)
  • Official aid: There were two official spots with support at km 66 and km 99 (last one with drop back). At these points there was everything a runner might need
  • Aid along the way: in addition to that I refilled water at km 36 (restaurant), bought water and coke at km 56 (supermarket), refilled water and drank some coke at km 150 (some bottles at a parking lot) and had coke and an ice pack for my left foot at km 170 (restaurant). I carried all I ate in my two back packs (changed them at the km 99 CP). And I ate of course  as much as I could at the CP at km 66 and km 99
  • The track: no need to say that there is no course marking – you have to rely on your GPS navigation. You are not allowed to accept any help unless it is offered by the race directors. You are allowed to use restaurants/supermarkets on the way as long as you find them and they are open. You are not allowed to leave the track. There were some parts and spots we were advised on what is allowed there during the race briefing before the start. This was due to some „special“ features of that areas

That is pretty much everything. Sounds fair and easy. Piece of cake. Basically a walk in a park.

The end.

Well. All of this does not explain anything. Some few more words may help.

First of all – the track: I will not go into detail about special locations and areas. For multiple reasons. If you want to know the details you have to register, you should be prepared for the worst and try to go through by yourself. Good luck. The track basically is the secret and the DNA of the LEO180 and means everything. It is the most important player in that game. LEO180 starters tend to be a quite experienced field of crazy runners. 200 k on a flat terrain in 36 h is something most of these runners consider to be fair and easy. A look at the finisher list tells a different story. On the LEO180 track one crosses endless areas of beautiful nature. Really stunning. One finds quite a lot of areas with a lot of sand – this year e.g. a high dune was part of the track. The view from up there was just amazing. There are also really nice trails, beautiful forest parts and some open fields. So: where is the problem? Nothing prepares you for the litte details of all of that. There are fences to climb, there are tiny ups and downs and ups and downs and ups and downs, a few technical trails, whenever you think you finished a demanding part – it continues, whenever you feel the relieve that the sand is over your foot sinks in the next part of sandy ground. All this little details make you feel slow. You spend what you think are hours in such an area and your GPS tells you it was only 5k and not even the half of that part. It slowly but surely gets more and more demanding. On one point the joy you feel because of the beauty goes hand in hand with the overwhelming vastness of that area(s) and the question in your head: how will I stand more 10k in this? And there are still more than 100k to go. On one point you can not stand the beauty of the nature around you any more. It is just too much. Not doable. There is you alone, there is the line on your GPS and you are forever trapped in that funny game of follow that line. This post is entitled with „a walk in a park“. Some may not be familiar with the reference and there is no need to change that. But to put a few things right: the LEO180 is often a walk but there is nothing nice about that. Feels more like a tedious and demanding rat race compared to that Sunday afternoon thing a lot of people do. And that park…  I am not sure if „park“ is the right word. The hell of Brabant might be a better description. At the end the LEO180 proves to be not exactly as easy as it looks like at the first glance.

Before: It was a very beautiful weekend. Half of the runners arrived at the start location on Friday evening. A big map of what was waiting was pinned to the wall and Martino and Juan brought Belgian beer. Lots of joking and laughing all evening. Went for some few hours sleep around midnight. Somehow these beers felt strong. Who would look at the bottles to check for the alc content :D. Serious race preparation.

During: The first hours in the race felt ok. The morning was cold, but the body still fresh. The first serious sand part between 35 and 45 was demanding. I really enjoyed a coke at the km 56 supermarket and made it to the km 66 check point. 3rd place runner Alex was just leaving after heaving a break and we could shake hands. Both of us knew we would meet at a later point. And indeed we met 8-9k before the halfway checkpoint somewhere out there and made it together to the drop back/burger/warm cloth/jokes point at km 99. Thanks for the amazing checkpoint and especially for the burgers! 14 hours in the race, 99 km done. First cutoff done. We left the check point together. The LEO180 was about to start after that point. With the cold and long night and with one of the most difficult part of the track ahead. We soon after ran through a huge halloween party in a small forest. Lots of dressed people. We had a chat with a horror clown. What a great start to that second half. My first low point was reached thereafter upon entering the terrain. Alex can walk like 7 km/h and I could run around 7.5 km/h. We were together and apart at the same time. I had at that point a weak stomach, problem with the GPS and first mental weaknesses. The bear was present from that point on. Alex had lots of problems with pain in several body parts and we suffered together, mostly quiet. To not be alone was still a huge thing at that point. And with Alex on my side, who is the most positive thinking person I know, I managed to hold on moving. Around that point the #2 runner in the field had to give up racing leaving me and Alex in second and third place. Slowly I was overcoming the first low and started a slow jog. Sorry to leave you with your mess Alex. But we agreed that we have to both our thing – to whatever end this would lead. Sticking together for some time is nice but is hardly impossible for a really long time. I felt really good during km´s 120-140. Normally I am not good during that part of the night but this time it was fine. After km 140 it was tough again but I knew reaching km 150 would mean some water bottles and coke on a lonely parking lot. That kept me moving. After roughly 24 h I reached that point and was crashed. My left food swollen and hurting, the coldest point of the night, still 50k to go, still dark, no humans, no cars. How can one stand situations like that. I sat what felt like an hour on a piece of wood and drank some coke. This would be a nice place for a DNF. I decided to at least try to run some kilometres to check how the pain would be. And I really wanted to see the sun again while I am still in the race. To overcome the darkness. I met the race directors 9 km before the km 170 restaurant. Great mental support and an empty coke bottle. Seriously guys? Thanks for telling me you would not pick up my DNF phone call and that I should just finish. Great advice. It felt like the end again at that point. Meaningless suffering. Still more than 30k to go. I somehow managed to reach the restaurant. Sitting at that bar was interesting. All the families having Sunday morning breakfast. They had an ice pack for my double-sized foot and a coke. I went trough the last hours, the long way to reach that point, all the good and the horrible moments. It did not felt right to give up. Standing up and walking was almost impossible at that point but I left the restaurant. 30k left. 8 hours left. Being a runner with a lot of emotions I just tried to somehow move. Tears in my eyes. I started to envision the finish. How might it be to really make it? Must be nice. Even better than nice. But how? To be alone with me and the music for another 6 hours? But to leave at the second place with „only“ a bit more than a half marathon left? No way. I could not face moving on and at the same time could not stand to not finish.

I can not tell you how and I probably never will: but I made it.

200k – 33:30h – #2

 

At the end the LEO180 needed way more mental strengths and energy I have in me. But on this last 30k I finally understood a few things about ultra running. If you ask the toughest ultra runner on earth for advises he/she will tell you a lot of handy things which will help you a lot during a race like the LEO180. What this person will not be able to help you with is what happens beyond that point you „gave up“. One has to reach that point  oneself and experience that there is something to be found which keeps you going although no movement is possible. I finally found that point and made through to the other side. I had to realise the hard way that non of the problems I had at that moment vanishes on that other side but there was that last piece of hope present. What a fight against myself. Whenever I will enter „acceptnolimits“ to my browser in the future I will not only find a vary nice website but will no what this expression means.

After: thanks to Maarten and Marek, all runners present that weekend and all others helping crewing/supporting. It really means a lot to me to be able to finish that one. The challenge is way harder than a lot of other races of similar distances. But you know that already. Thanks a million to all the dot-watcher, WA-supporter, FB-commenter and SMSer. To read encouraging things helped a lot while trying to move on. Judging your reactions you had quite some fun following these tiny dots on this nice map. Thanks to especially Maarten but also all the other for all the nice pictures from out there.

KM42

KM66

KM99

KM162 (no-coke-face)

KM200

***LEO180 2018 live***

***http://leo180-2018.legendstracking.com/***

A normal Saturday morning somewhere in the Netherlands. Random people with headlamps around. Time to start this weekends adventure of 200k ultra running. Semi self-supported. 36 hours time to finish that damn thing.

 

„Certainty of death. Small chance of success. What are we waiting for?“

Gimli // LOTR


200k/36h/12 runners – http://www.acceptnolimits.eu/events/leo/

***http://leo180-2018.legendstracking.com/***

LEO 180 2018 – 200k – 36h

Der LEO180 2018 steht an. 200 km, 36 h Zeit, ca. 11 Läufer.

  • Wie bereitet man sich auf etwas vor, für das es nichts Vergleichbares gibt?
  • Wie gewinnt man 36 Stunden draußen sein im November etwas Positives ab?
  • Wie bereitet man sich auf diese Sand-Passagen vor?
  • Wie bitte packt man den Rucksack so, dass nur alles wirklich Notwendige dabei ist?
  • Wie geht man damit um sich freiwillig einer immer mehr zunehmen Kälte auszusetzen?
  • Wie soll man starten, wenn man weiß, dass es ein Kampf gegen die stetig in die Glieder kriechende Müdigkeit wird?
  • Wieso starten, wenn man weiß, dass die Knochen immer steifer und schmerzhafter werden. Und das schon auf der ersten Hälfte?
  • Wieso geht man freiwillig in eine 14-Stunden-Dunkelheit?
  • Wie kommt man mit der Einsamkeit in der Natur zurecht?
  • Wie soll man es nur all die Zeit allein mit sich aushalten?
  • Wieso schlägt man diese von Anfang an schon so aussichtslose Schlacht?

Es gibt keine vernünftigen Antworten auf all diese Fragen. Bis auf die eine Antwort. Die von Gimli aus dem Herrn der Ringe. Dort sagt er im entscheidenden Moment die einzig passenden Worte:

„Den Tod als Gewissheit – geringe Aussicht auf Erfolg – worauf warten wir noch?“

Ab Samstag 0600: http://leo180-2018.legendstracking.com