From Fry Day ´Til Weak End

Wir wissen, Euch geht es ähnlich. Anstrengender Job, Familie und sonstiger Freizeitstress. Wie soll man da nur die ganzen Lauf-Kilometer unterbringen, die zum Erhalt oder gar zum Ausbau der Form nötig sind? Es wird Zeit die Zeit zwischen dem Ende der Arbeitswoche und dem Beginn des Wochenendes besser zu nutzen. In unregelmäßigen Abständen wird es an Freitagen nach Feierabend kleine Läufe in der Region um Aachen mit dem Pfadsucher-Team geben. Nach dem Abendessen am Freitag nochmal Zigaretten holen gehen, die Nacht nutzen und Samstag morgens/vormittags das Wochenende mit den Lieben beginnen. Das wird sicher kaum auffallen. Das Beste wird sicher der 10 km Lauf am Sonntag. Ne Stunde Joggen am Wochenende und trotzdem gut trainiert.

Wie ihr uns kennt wird es ausschließlich handverlesene Strecken oder auch mal brillante Stundenläufe geben. Immer was fürs Herz und Auge (Nachtsichtbrille empfohlen). Ehrenwort. Den Schwierigkeitsgrad schreiben wir dran. So viel vorab: es wird für alle was dabei sein. Versprochen.

Los geht es am 19.07.2019. Vom Aachener HBF gehts es mit dem Zug in die Ardennen und dann zu Fuß zurück. Das wird vom Schwierigkeitsgrad eher hoch und ist für erfahrene Interessenten gedacht.

Bei all diesen Aktionen handelt es sich ausdrücklich um private Gruppenläufe. Wir haften für Nichts und Niemanden. Es wird zusammen gelaufen (ausgenommen sind Rundenläufe), jeder achtet auf den Anderen und wir haben ein Auge auf die Gruppengröße und Zusammensetzung bei Anmeldung. Ihr könnt Euch sicher sein, dass wir übliche Widrigkeiten wie Gestrüpp, Dornen, keine Wege, Bäche, Flüsse, Geröll, schlechte Witze, akute Abgeschiedenheit und Hoffnungslosigkeit aufbieten werden! Wer sich anmeldet sollte sich mit sowas auskennen und sich entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Strecke komplett autark versorgen können. Navigation zu beherrschen und sich die Strecke im Vorfeld gut anzuschauen (ausgenommen: VPsucher) ist essentiell (falls man sich doch mal aus den Augen verliert). Bei Anmeldung beantworten wir alle Eure Fragen und lassen euch die relevanten Infos zur jeweiligen Veranstaltung zukommen.

Es gibt eine neue Blog-Seite, die jeweils die Detail-Infos zum nächsten Event listet. Der Zugang ist passwortgeschützt. Link und Passwort können bei uns erfragt werden (siehe E-Mail Adresse unten). Es gibt auch eine pfadsucher.com WhatsApp-Gruppe in der die Events diskutiert werden können. Zugang? – E-Mail mit Handynummer an uns!

info.pfadsucher@posteo.de

DNF STUNT100 2019

Man muss sich ehrlich machen mit diesem DNF. Die Kreislaufprobleme die tatsächlich da waren, waren eigentlich überwunden (zumindest hätte sich das in der Nacht wieder gefangen). Der heiße Tag war geschafft und der erste kühlere Wind wehte den Tafelberg hinauf. Alles gut also. Dann direkt der Abbruch. Zu vielschichtig die Überlegungen zu dieser Entscheidung um sich groß darüber auszulassen. Den Laufbericht von Hansi findet ihr hier!

Am Ende zeigt dieser Sport der von viel Leichtigkeit, Schönheit und Eleganz durchzogen ist eine weiter tolle Eigenschaft: Gerechtigkeit. Von echten medizinischen Notfällen abgesehen ist jede Diskussion um ein DNF hinfällig. Es geht niemals um äußere Bedingungen (die hat jeder zu durchstehen), es geht niemals um die Krisen unterwegs (die haben einige zu durchleben) und es geht schon gar nicht um irgendetwas Anders. Man bekommt immer genau das aus einem längeren Lauf heraus, was man verdient.

Entweder man hat es mental und physisch drauf, oder eben nicht. Und erst unter herausfordernden Bedingungen zeigt sich wer ein wirklich Guter ist.

Ein riesiger Dank geht an die Veranstalter und Helfer des STUNT100 – die 3 Sterne 2016, 2017 und 2018 waren ein Traum und bleiben unvergessene Highlights! Bewahrt Euch den Lauf so wie er ist – genau so ist er perfekt! Eine Verbeugung vor den Finishern!


Die Laufliste mit den Läufen >42 km (dort zählen auch private (Gruppen)läufe mit hinein) zählt nun 68 Einträge bei 3 DNFs (4,41 %). 11 Ultras (≥160,9 km) sind darunter.

Und da gerade das erste Halbjahr 2019 gerade rum ist:
1991,2 km bei 94 Laufeinheiten (10,9 km/Tag, 76,6 km/Woche).

***LIVE STUNT100 2019***

Der Pfadsucher begibt sich also zum wiederholten Mal auf die 4 fröhlichen Runde in Sibbesse. Viel „Live“ wird es dieses Mal nicht geben – Konzentration auf den Lauf ist angesagt. Schaut mal auf der STUNT-Webseite vorbei, dort schreibt Hansi oft einen Live-Ticker. Wenn dem so ist, sollte es leicht zu finden sein! Bis bald also!

www.stunt100.de

Next Stop: STUNT 100 2019

2016:

2017:

2018:

2019:

der vierte Stern im Leinerbergland? Nur noch wenige Tage bis zum vierten Anlauf. Der STUNT 100 ist nie leicht und so wird es auch in diesem Jahr sicher ab und an ein Kampf. Die Vorfreude auf die Lauf-Familie ist groß. Auf Hansi und sein Team, auf die super Stimmung und auf die schöne Landschaft. Alles Jammern wird nichts helfen, also: Augen auf und los! Passend zum Start folgt noch der Link zum Ticker von Hansi. Stay tuned!

*** LIVE DH362 ***

TRUE! –nervous –very, very dreadfully nervous I have been and am; but
why will you say that I am mad? The running has sharpened my senses
–not destroyed –not dulled them. Above all is the sense of humor
acute. I laugh about all things in the heaven and in the earth. I laugh
at many things in hell. How, then, am I mad? Hearken! and observe how
healthily –how calmly I can tell you the whole story.

Link zum Livetracking: http://duinhopper.legendstracking.com

Der VPsucher ist unterwegs. Der Duinhopper 2019 steht an – 362 km nonstop an der Küste unseres schönen Nachbarlandes. Der Pfadsucher livetrackt fleißig und drückt die Daumen: Whatever may help my friend it shall last ´til the very end!

KM151 – 24h. He seems to be happy!
KM 204 – 33h. Second night is coming!

Samstag 10:00: Alles was an Informationen von der Strecke kommt sieht es gut aus. Es ist sicher anstrengend und es sind noch knapp über 100 km. Aber es ist Zeit genug. Die dritte Dunkelheit wird ihn treffen aber ein Finish am frühen Sonntagmorgen scheint möglich. Unfassbare Performance!

Er wird daran denken dass es für alle gleich ist, dass es immer gute und weniger gute Tage während eines Laufs gibt und dass man sich zwar viel wünschen kann aber man die Realität nehmen muss wie sie ist!

Es hat sich angebahnt – er hat es brutal durchgezogen: der Sieg beim Duinhopper 2019 in 63 Stunden und 42 Minuten ist geschafft! Die Worte diese Leistung zu erklären kann nur er selbst finden. Das Ding bekommt er jedenfalls nie mehr aus seinem Kerbholz. Herzlichen Glückwunsch Björn!

Go Ohm Or Go Home

Ach, Ohm. Es fehlen einem doch die Worte. Vielleicht bist du auf dieser Distanz wirklich der Härteste in Belgien.

Wie der VPsucher anerkennend feststellte, als er mir bei km 52 entgegen kam: es geht doch um die Schönheit, die Eleganz – das Schweben auf den Trails. Nirgends besser zu beobachten als auf den letzten 10 km der letzten 10 % der Ohm-Trail-Läuferschar.

Ja ok, die Wahrheit ist: der Kreislauf war kaputt. Der Körper nicht in der Lage diesen Bedingungen etwas entgegen zu setzen. Die 50 km fast anstrengender als ein 100-Meiler. Die Zeit von 2016 weiter verschlechtert. Läuft. Oder so.

Keine Sorge!

Hey, nur ganz kurz: macht Euch keine Sorgen – auch wir haben eine Einladung erhalten.

Professionelle Grüße

Gar nicht so schlimm!

2016 – 2018

Der Mond ist unsere Sonne

Der Mond ist unsere Sonne
Wir benötigen kein Licht
Nur fetten Sound und einen Tanzfloor
Mehr brauchen wir nich‘
Und auch wenn er sich versteckt hat
Hinter Wolken und Beton
Dann wird er immer für uns da sein
Bis die Morgensonne kommt
Der Mond ist unsere Sonne
Er liefert Energie
Denn alles Gute kommt von oben
Er ist Produzent und viel Kredit
Und ich sag der Mond ist unsere Sonne
Wir haben ihm alles zu verdanken
Nur weich in seinen Strahlen tauchen
Wenn wir durch die Nächte tanzen
Komm wir tanzen um die Wagen
In seinen unsichtbaren Strahlen
Komm wir tanzen um die Wagen
In seinen unsichtbaren Strahlen

Moonbootica feat. Jan Delay

Ach, wie war das mal wieder nett. Der Pfadsucher ist nicht ganz so fit, aber die 60k Runde mit dem VPsucher zusammen dort draußen war mal wieder sehr schön. Wunderbar!

Wir hatten zugegebener Maßen etwas mit den nicht vorhandenen Fähigkeiten des Pfadsuchers zu kämpfen… Eine ordentliche Strecke am Computer zusammenzustellen scheint ihn einfach zu überfordern. Daher sind wir wie so oft mal wieder Baden gegangen, haben zahlreiche Stacheldrähte überwunden, sind dornenbewachsene und baumübersäte Hänge hinaufgeklettert und haben uns durch hohes Gras gekämpft. Eigentlich alles wie immer also. Schön!

Die Strecke insgesamt ist sehr abwechslungsreich und zu empfehlen. Trail, kein Trail, Trail mit Kühen, Waldautobahnen, Planken, Asphalt, lustige Forellen – alles am Start. Teilweise war es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Besonders wenn man die Zeit vor und nach dem Sonnenuntergang vergleicht. Verblüffend!

Planken durch den grünen Tunnel

Wir haben es also mehr schlecht als recht auf knapp 60k in gut 8 Stunden gebracht – ein Sechstel der Distanz die der VPsucher in weniger als 3 Wochen nonstop angeht. Verrückt!

Nebel über der Kläranlage!

Natürlich hätten wir auch zu Hause erst auf dem Sofa und anschließend im Bett liegen können. Das Leben genießen, ein wenig relaxen, uns des Seins freuen. Nur hilft das leider nicht. Man wird dadurch nicht eine Sekunde schneller fertig mit der Strecke. Es tröstet, dass es für alle gleich ist. Alle müssen da durch. So einfach ist das. Und was hätten wir nicht alles verpasst. All die drückende Schwüle, all die Dornen, den aufziehenden Nebel, den stärker aufziehenden Nebel, den Moment in dem die Stirnlampe angeht und man genau nichts sieht, den fast vollen Mond zwischen den Bäumen. Wer würde das missen wollen… Das Schöne und die Abgründe, der Tag und die Nacht, die Hoffnung und die Verzweiflung reichen sich die Hände zum gemeinsamen Tanz. Zauberhaft!

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